Poldis Kneipe in München

Poldis Kneipe in München

Das “Poldi” in München, gefunden gegenüber dem Stadion an der Grünwalder Straße – einen Kilometer vom Trainingsgelände des FC Bayern München entfernt. Hieß früher (?) offenbar “A1-Bistro (Danke, frank). Vielleicht steigert der Name ja den Bierumsatz. Ob man dort ein Kölsch oder ein Żywiec bekommt?

Wer grinst denn da?

Hopfner und ein (mir) Unbekannter bei Bekanntgabe des Gegners

Heute bei der Auslosung des UEFA-Pokals – Bayern spielt übrigens gegen den Clube de Futebol Os Belenenses aus Portugal – wer grinst denn da (neben Hopfner)? Kennt den einer?

Hier kann man sich übrigens die Auslosung noch mal ansehen. Und wer nicht auf den Server von Belenenses kommt (der derzeit überlastet ist), kann sich hier zumindest ein paar Daten holen.

Chartanalyse: Der Abstieg der Bayern

Auf der höchst informativen Website des Niederländers Bert Kassies über die europäischen Vereinswettbewerbe kann man sich ein Diagramm mit den UEFA-Rankings einzelner Teams im Jahresvergleich selbst zusammenstellen. Die Rankings der Vereine bilden dabei die Erfolge im Europacup ab, die natürlich insgesamt in die Fünf-Jahres-Wertung der Länder einfließen (eine schöne Übersicht über den Abstieg Deutschlands und den Aufstieg Englands sowie Rumäniens in dieser Wertung findet man auch auf Kassies’ Website).

Aber mich interessierte die Platzierung einzelner deutscher Vereine in dieser Wertung. Voilá: anbei das Diagramm mit dem FC Bayern München, Werder Bremen, Schalke 04, Borussia Dortmund, VfB Stuttgart und – zum Vergleich – der derzeitigen Nummer Eins, dem AC Milan, im Teamranking der Jahre 1999 bis 2007.

klicken, um es groß zu sehen

Quelle: UEFA-Team Ranking Chart

Bemerkenswert:
Der Abstieg der Bayern in der Wertung seit 2003.
Der Aufstieg Werder Bremens.
Der Durchhänger von Schalke 2001-2006.
Und der Absturz Borussia Dortmunds.

Echtes Großstadtgefühl

Gerade kamen mir am Alten Südlichen Friedhof in München drei Jugendliche im besten Hauptschulabbruchalter entgegen, von denen einer bei offener Hose und herausgezogenem Schwanz Entleerungsschlauch während des Gehens mitten auf den Fußweg urinierte. Angesichts des von ihm ungeniert in einem schönen Strahl über mehrere Meter verteilten Urins konnte ich mir gegenüber dem kleinen Pisser ein “Was bist Du denn für ein Schwein?” nicht verkneifen, um darauf ein “Eh Du Fotze, ich fotz’ dich gleich” zu hören. Trotz dieser netten Aufforderung seinerseits gingen wir dann doch weiter unseres Weges, auch wenn mich schon interessiert hätte, wie man gefotzt wird.

Ein ostrumänisches Teppichlager

Das Bauschild des Teppichlagers

Foto: Ostrumänisches Teppichlager von probek

“Schrecken des Alltags”, “ostrumänisches Teppichlager”, “formal so ehrgeizlos wie nur irgend möglich”, “fettleibig”: der Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung beurteilt den Neubau eines Vereinsgebäudes des FC Bayern München an der Säbener Straße.

Christian-Pander-Bridge



Christian-Pander-Bridge, originally uploaded by probek.

Vorschlag von Arnd Zeigler zur Umbennenung der “White Horse Bridge” beim Wembley-Stadion, die aber eh “Didi-Hamann-Bridge” heißen müsste.

Greenkeeper

Greenkeeper, originally uploaded by probek.

Weil er nichts zu tun hatte, betrieb Oliver Kahn während des Spiels gegen Hannover 96 Rasenpflege. Dafür hatte er viel Zeit: im ganzen Spiel gelang den Niedersachsen nicht ein gefährlicher Angriff auf das Tor der Bayern.

Ganz schwacher Auftritt von Hannover in der Allianz Arena, selbst wenn man berücksichtigt, dass sie in der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger spielen mussten. Bei einer besseren Chancenverwertung der Bayern hätten die Hannoveraner sich auch über fünf oder sechs Gegentore nicht beschweren können. Wer ein Musterbeispiel für den Begriff “Klassenunterschied” sucht, sollte sich eine Aufzeichnung dieses Spiels ansehen.

Heute im Sonderangebot: Beleidigung von Homosexuellen

Unglaublich. Der Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller gibt angeblich zu, den Schalker Gerald Asamoah am letzten Spieltag mit den Worten “schwules Schwein” beleidigt zu haben – und wird dafür geringer bestraft, als wenn er “schwarzes Schwein” gesagt hätte. Hätte Weidenfeller sich statt für eine sexistische also für eine rassistische Beleidigung entschieden, wären er und auch der Verein nach Meldung der “Süddeutschen Zeitung” (SZ) härter bestraft worden. Homophobie ist in der Bundesliga damit billiger zu haben als Rassismus. Kann ich nicht nachvollziehen, ich finde beides gleich beschissen.

[Update 25.8.]
Während in der SZ zu lesen ist, dass Weidenfeller auf Nachfrage vor dem Sportgericht zugegeben habe, “schwules Schwein” gesagt zu haben und in der Formulierung einen strafmindernden Zusammenhang sieht, liest sich das beim Berliner Tagesspiegel anders. Laut Tagesspiegel habe vor allem die Tatsache, dass Weidenfeller sich noch auf dem Spielfeld entschuldigte und ein mögliches Foul von Asamoah dem Vorgang voraus ging, die Strafe verringert. Den genauen Wortlaut will der Vorsitzende des Sportgerichts nicht verraten: “aus datenschutzrechtlichen Gründen” und weil eine “Diskussion vermieden werden soll, ob eine Form der Herabwürdigung (…) weniger schlimm ist als die andere”.

(via Allesaussersport.de)

Kleiner Franzose ganz groß

Auch wenn ich kaum ein Wort verstehe – sehenswert ist folgendes Video allemal. Ein “Was bisher geschah”-Feature aus Frankreich über Franck Ribéry, den kleinen Franzosen. Ganz groß.

Video: "La Riberymania au Bayern" (via The Offside)

Nachtrag: Dailymotion hat das Video inzwischen gelöscht.