Was zum Teufel ist “Jesussaft”?

Vorschlag von Filmstarts.de
Ausriss: Filmstarts.de

Meintest du vielleicht Jesussaft?

Vorschlag von Filmstarts.de, wenn man auf der Suche nach Informationen über den Film “Jesus Camp” ist. Den selbst vorschlagenen “Jesussaft” kennt Filmstarts.de übrigens auch nicht. Und warum dürfen die mich duzen? Kennen die mich?

Perlentaucher.de schreibt über “Jesus Camp”:

Der Film selbst ist ein Dokumentar-Wischi-Waschi mit suggestivem Soundtrack und halbsubtiler Pseudo-Neutralität. Daran, dass die Einblicke, die einem “Jesus Camp” gewährt, interessant sind, ändert das nichts. Was man zu sehen bekommt, ist astreine Indoktrination, bedingungsloses Einschwören der Kinder auf die Wahrheit, die die Erwachsenen mit Löffeln gefressen haben.

Fazit des Rezensenten:

Es ist eine Welt, in der die leiseste Spur kritischen Denkens methodisch ausgelöscht wird. Und zwar, da von Kindesbeinen an, an der Wurzel. Mithin: ein Horrorfilm, eine Körperfresser-Variation.

Wer sich jetzt als Münchner für den Film bzw. das Filmfestival interessiert, in dessen Rahmen der Film läuft, braucht allerdings ein wenig Geduld, denn erst im März 2008 macht das Festival “Über morgen” Halt in der bayerischen Landeshauptstadt. Für die, die nicht so lange warten mögen: es gibt noch ein paar andere Städte, in denen der Film vorher zu sehen ist.

Web 2.0 erklärt

Dietmar Wischmeyer, eine Humorikone meiner Heimat und meiner Jugend (ich habe meine Eltern immer gezwungen, zum gemeinsamen Sonntagsfrühstück das Frühstyxradio zu hören), erklärt das Web Zwei Punkt Null in 30 Sekunden.

[via Allesaussersport.de, leider zu spät für den Mitschnitt entdeckt. Und mit Dank an Blogdesk, das für diesen Eintrag benutzt wurde]

Ganz kleine Piepmänner II

Bei den Rangers muss man nicht erwarten, zu gewinnen.
Ein Heimspiel gegen Barcelona kann man natürlich verlieren.
Lyon soll eine Klassemannschaft sein, da ist es zuhause schwer, zu punkten.

Die spanischen Mannschaften sind ja auch auswärts ganz stark.
Ein Sieg in Norwegen, immerhin.
Nix zu holen an der Stamford Bridge, war klar.

Real Madrid ist halt Real Madrid.
Und die Griechen sind Europameister.
Ein Sieg gegen Lazio, immerhin.

Die Bilanz der deutschen Mannschaften nach dem 3. Spieltag der Champions League: neun Spiele, sieben Niederlagen, zwei Siege. International ganz kleine Piepmänner, wie gesagt.

Postkarten aus der Hölle

Was man alles so sieht, wenn man nur einfachen Links folgt. Gerade noch darüber gegrübelt, wer die hübschere Hälfte aus “Brokeback Mountain” sein könnte, lese ich über Heath Ledger, dass er sich mit einer Aussage über West Virginia nicht gerade beliebter gemacht hat. So gab es in dem US-Bundesstaat wohl zuletzt im Jahr 1931 einen Lynchmob – und nicht noch in den 1980er Jahren, wie Ledger meinte. Soweit die Vorgeschichte, nun zum eigentlichen Kern meiner Geschichte.

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