Die Einsamkeit des Torhüters in der Arena

Der einsame Olli II

Foto: Der einsame Olli II

Oliver Kahn, wieder genesen aber nicht Kapitän der Bayern, kam im Spiel gegen Eintracht Frankfurt angeblich auf neun Ballkontakte. Nicht einer davon war kritisch, es gab quasi keinen nennenswerten Angriff der Hessen. So wie die Eintracht kann man natürlich auch einen Punkt bei den Bayern holen, für die Frankfurter bleibt dennoch zu hoffen, dass sie nicht jedes Spiel mit der Taktik vom Samstag gestalten, mir persönlich wäre das ein wenig zu passiv. Und grausam mitanzuschauen.

Das Spiel wies etliche Parallelen zum Auftritt von Hannover 96 in der Arena auf, allein der Ausgang war ein anderer. Für weitere Informationen verweise ich auf die Zusammenfassung des Spiels aus Sicht eines Bayern-Fans und aus Frankfurter Sicht. Ich zitiere aus dem Bericht der Frankfurter:

Es folgten für den neutralen Zuschauer die wahrscheinlich grausamsten 90 Minuten dieser Sportart seit der Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96 eine Woche zuvor. Als Eintracht-Anhänger war es nicht weniger schlimm. Nicht, weil man etwas anderes erwartet hätte, sondern weil einem wieder einmal bewusst wurde, wie langsam so eine Spieluhr heruntertickt.

7 Gedanken zu „Die Einsamkeit des Torhüters in der Arena“

  1. Obwohl – das ist ja gar keine Frage, fällt mir jetzt auf. Und ich will ja auch nicht immer arrogant und gemein sein. International sind unsere Piepmänner jedenfalls noch ganz gut in Schuss, national reicht mir ein Blick auf die Tabelle.

  2. Hey, was die Piepmänner meiner Mannschaft angeht, die haben sich impotent gesoffen;-) Bei strikter Abstinenz, besteht aber noch die Hoffnung auf Heilung. Das wird aber eine harte Zeit.

  3. Da kann der Olli ja froh sein, dass es in der Arena ja fast Indoor-Fussball ist, sonst hätte er noch seine Winterjacke holen müssen.

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