350 Millionen Euro Beraterhonorar
Dass Siemens eine richtig dicke Schmiergeld-Kasse hatte – nach Meldungen vom Donnerstag sind im Konzern inzwischen 1,3 Milliarden Euro an “zweifelhaften Zahlungen” entdeckt worden – kann ich mir ja noch einigermaßen vorstellen. Aber dass der Münchner Industriegigant allein im Jahr 2007 zur Aufdeckung des Skandals für externe Berater, Untersuchungen und Anti-Korruptionsmaßnahmen auch mal eben 347 Millionen Euro ausgegeben hat, übersteigt dann doch mein Vorstellungsvermögen.
NETZEITUNG: Siemens-Skandal erreicht Milliarden-Dimension
Tags: Beraterhonorar, Hammer, Korruption, Marktwirtschaft, München, Minimalia, Schmiergeld, Siemens, Spaß mit Millionen, surreal, Wir steigern das Bruttosozialprodukt, Zahlenspiele
























verschwender sagt
am 8. November 2007 @ 23:46
Ooooch, das geht ganz fix.
probek sagt
am 9. November 2007 @ 19:59
Bitte?? Das macht fast 2,5 Millionen Euro “Ermittlungskosten” pro Mitarbeiter, von denen sich Siemens im Jahr 2007 wegen der Affäre dann tatsächlich getrennt hat. Aber schön zu sehen, dass vom Skandal wenigstens die darbende Branche der Beratungsunternehmen profitieren kann. Wir steigern das Bruttosozialprodukt!