Meine Lieblingssportler

Ranglisten rocken, auch in der Sommerpause. Angeregt durch American Arena (der diese Rangliste nicht mag, sie aber ausgiebig würdigt), habe ich mal eine Liste der von mir am meisten bewunderten Sportler rausgekramt. Gelistet werden ausschließlich Athleten, die ich selbst live sehen durfte ((gemeint ist damit zumeist „live vor dem Fernseher“, siehe Kommentar)).

Basketball
Michael Jordan*

Fußball
Diego Maradona
Zinédine Zidane
Paul Breitner

Leichtathletik
Carl Lewis
Edwin Moses

Boxen
Muhammad Ali

Handball
Erhard Wunderlich

Schwimmen
Michael Groß

Radsport
Greg LeMond

Tennis
Björn Borg
Jimmy Connors

*wenn ich nur einen Sportler nennen dürfte, den ich am meisten bewundere, wäre er es

12 Gedanken zu „Meine Lieblingssportler“

  1. Ja. Fiele mir auch schwer, da einen zu nennen. Ingemar Stenmark vielleicht, aber richtig „bewundert“ habe ich den nicht.

  2. Michael Jordan – logisch
    Maradonna auch. Zidane fand ich immer überbewertet, bzw. hat er mich nie fasziniert. Auch wenn ich weiß, dass er ein ganz Großer war – bei mir hats nie geklickt. Matthäus fand ich immer überragend, Beckenbauer als der deutsche Fußballspieler darf auch nicht fehlen. Beim Boxen bewundere ich Tyson einfach für seine Art zu boxen, neben Muhammad Ali – alleine für Rumble in the Jungle.

    Wayne Gretzky und Mario Lemieux gehören für mich dazu, beim Basketball würde ich noch Larry Bird und Magic Johnson dazu packen. Tennis ist meiner Meinung nach eine Sportart von Roger Federer und niemandem sonst. American Football gehört Joe Montana auf jeden Fall drauf, eventuell auch noch Jerry Rice.

  3. Huch.
    Wir stimmen überein. Vor allem was dein Basketballer und dein Sternchen dazu angeht.
    An His Airness kommt niemand vorbei.

    Live spielen sehen heißt bei Jordan was? Fernsehen oder Live in Farbe, so echt in der Halle und so?

  4. Nein, „live sehen“ heißt hier zumeist – und leider auch bei Michael Jordan – dass ich die Sportler live von vor dem Fernseher sitzend bewundern durfte. Eine Liste der von mir auch im Stadion gesehenen Sportler sähe anders aus, vermutlich nicht ganz so eindruckvoll.

  5. Roger Federer ist sicher ein herausragender Sportler, aber für mich fast zu perfekt. Ein Mann ohne Ecken und Kanten, das ist mir irgendwie zu langweilig.

    Außerdem ist für mich die Zeit vorbei, in der mich Tennis groß beeindrucken konnte. Ich habe Boris Beckers Aufstieg miterleben dürfen, danach kam (für mich) nichts vergleichbares mehr – und selbst Becker kam schon nicht mehr an meine (Jugend-)Idole Borg und Connors heran.

    Sic transit gloria mundi. Gilt übrigens für die meisten Sportarten auf dieser Liste. Beim Basketball, in der Leichtathletik, beim Boxen und beim Radsport: ich glaube kaum, dass da noch jemand auf meine Liste nachrücken kann. So bleibt (fast) allein der Fußball über, bei dem ich mir in alle Ewigkeiten vorstellen kann, weitere Idole zu finden.

  6. Ich finde die Kategorie “am meisten bewundert” ziemlich gut. Ich denke aber, sie wirft auch die Frage nach einer konkreten Begründung auf. Der kann ja ganz persönlich sein, wäre aber trotzdem sicher interessant zu erfahren.

    Da ich manche dieser Leute ja sogar richtig live vor Ort und bei Pressekonferenzen gesehen und teilweise mit ihnen gesprochen habe, fällt es mir eher schwer, eine Auswahl zu nennen. Im unmittelbaren Umgang mit solchen Leuten blättert meistens der Lack ab, den wir in den Medien so gerne dranpusten. Umso mehr bewundere ich Figuren wie Bernhard Langer, der nach so vielen Jahren und beträchtlichen Erfolgen noch immer unverstellt mit einem redet, keine Agenten braucht (und ausgemachte Verabredungen einhält).

  7. Wie ich Aufzählgeschichten liebe. V.a. da ich sowas immer äußerst subjektiv auslege, sie natürlich live sehen durfte und diejenigen keine Weltstars sein müssen, damit ich sie bewundere. In diesem Fall “Meine Lieblingssportler” sind das

    Basketball
    Latrell Sprewell (u.a. Golden State Warriors und New York Knicks – führte diese einst als Nr. 8 Seed in die NBA Finals)
    Fußball
    JayJay Okocha (der vielleicht beste Techniker aller Zeiten, der mich zum Fan des afrikanischen Fußballs werden ließ)
    Leichtathletik
    Donovan Bailey (Unvergessen ist sein Atlanta 96 Sieg + Weltrekord als er sich kurzerhand entschloss seinen Konkurrenten einen kleinen Vorsprung zu gönnen)
    Schwimmen
    Alexander Popow (Bewegte sich auch beim 50m Sprint so gut wie gar nicht und war trotzdem eine Klasse besser)
    Tennis
    Goran Ivanisevic* (Mein Sportgott. Hochinteressanter Charakter, der sein Talent leider nicht immer ausschöpfte. Dank Wimbledon Wildcard kam er 2001 gg Rafter im stimmungsvollsten und dramatischstem Finale aller Zeiten doch noch zu Siegerehren)

  8. Donovan Bailey! Sehr gut, der gehört eigentlich auch auf meine Liste. Dann müsste ich noch Ato Boldon nennen, aber danach verlieren wir uns endgültig im Dopingsumpf (ja ja, und trotzdem steht da oben Carl Lewis).

  9. zwei kleine Außenseitertipps aus dem Wintersport (nicht des Außenseitertums wegen, sondern weil sie mich wirklich tief beeindruckt haben):

    Petra Kronberger, die als erste in allen 5 Disziplin gewonnen hat, und zwar in kürzester Zeit

    Eric Heiden, der 1980 in Lake Placid alle 5 olympischen Eischnelllauftitel gewann. [Dabei war ich keineswegs alt genug, um das so richtig einordnen zu können. Hab keine Ahnung, ob er gedopt war, ob die Hälfte der Konkurrenz verletzt war oder sonst was – aber diese 5 Goldmedaillen haben sich eingebrannt, und ich hab auf jedes Rennen hingefiebert, obwohl mich die Sportart sonst nicht die Bohne interessiert hat.]

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