Aktion Libero — ein Anfang

Am 23. September 2011 war ein Fußballspieler zu Gast in einer TV-Sendung, um ein Bekenntnis abzulegen: er sei nicht schwul. Ein Bekenntnis, das er für nötig hielt — und zu dem auf Lizas Welt die passenden Worte stehen.

Dass aber ein deutscher Fußballnationalspieler meint, sich von einer sexuellen Ausrichtung distanzieren zu müssen, halte ich für ein Zeichen der Zeit. Für ein schlechtes. Zeit für die Aktion Libero.

aktion libero motiv foto500px

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist; Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig: Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.

aktion libero logo



Tags: , , , ,



Ähnliche Artikel:

2 Kommentare bisher »

  1. Geert H sagt

    am 16. November 2011 @ 18:38

    Amen

  2. Neunnachneun « Ansichten aus dem Millionendorf sagt

    am 20. November 2011 @ 14:17

    [...] “Am 23. September 2011 war ein Fußballspieler zu Gast in einer TV-Sendung, um ein Bekenntnis abzulegen: er sei nicht schwul.” probek: Aktion Libero — ein Anfang [...]

Kommentar RSS · TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar

Name: (erforderlich)

E-Mail: (erforderlich, wird nicht veröffentlicht)

Website:

Kommentar:
(Bitte vor Abgabe die Hinweise unter "Über" beachten. Danke.)