Believe the hype
Video: The Dark Knight (US-Trailer)
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Die Erkenntnisse des 15. August 2008
Trotz Dopings rührt mich ein Olmypiasieg einer deutschen Schwimmerin, dieser Schwimmerin, nach der Vorgeschichte der letzten Tage und ob der dann gezeigten Freude. Dafür liebe ich als Zuschauer Spitzensport, immer noch, trotz allem.
In einer Arena treten Opernsänger vor Opernpublikum auf. Passt doch. Soll sich aber dann später keiner über die Scheiß-Stimmung aufregen. Und irgendwie hätte der Mann mit den früher schiefen Zähnen die Textzeile “Nessun dorma!” doch auf Deutsch singen sollen. Oder portugiesisch, für Lucio. So versteht das doch nur Luca Toni – und der konnte leider nicht mitspielen.
In Deutschland singen im Fernsehen alle immer brav Playback, selbst Opernsänger. Eigentlich ein Sakrileg für die Branche. Schlimm. Dann kann auch ein DJ eine Platte auflegen.
Unoriginellste Erkenntnis des Tages:
Seit frühmorgens regnet es in München (fast) ununterbrochen, draußen sind es nur noch 13 Grad Celsius – ist aber alles egal, denn heute geht es endlich wieder los. Ich bin so heiß, da sind die Außentemperaturen auch wumpe. Und freue mich, wenn Paul Potts irgendwann verstummt und es auf dem Platz wieder wichtig wird.
Zur Feier des Tages empfehle ich ein Interview mit Gregor Weinreich, dem Vorsitzenden des Club Nr. 12. Ein Auszug:
Aber auch über kleinere rote Farbtupfer würden sich die Fans schon sehr freuen. […] Dazu müsste man auch gar nicht viel Geld in die Hand nehmen oder große Planungen machen: ein paar Eimer rote und weiße Farbe, und los geht’s! So was kann innerhalb von Stunden organisiert werden, und es gäbe viele freiwillige Helfer.
Was ein Schelm. Und weiter:
Auf der einen Seite würden Fans gerne eine kreative, eigenständig finanzierte Aktion durchführen. Das geht aber nicht, weil auf der anderen Seite die ARD auf Kosten des Gebührenzahlers für einen ordentlichen fünfstelligen Betrag einfallslose Fähnchen verteilt, damit der Fernsehzuschauer den Eindruck bekommt, es wäre eine bessere Stimmung im Stadion.
In diesem Sinne: schönen Gruß an Herrn Simon.
Die Es-gibt-noch-Hoffnung-auch-wenn-sie-aus-einem-anderen-Kulturkreis-kommt-Meldung des Tages stammt von Javier Cáceres und steht unter der Überschrift „Ausgebrüllt“ in der gedruckten „Süddeutschen Zeitung“ (leider nicht online): Real Madrid hat seinen Stadionsprecher nach einer Saison wieder rausgeschmissen. Der Widerstand gegen die „akustische Anmache“ (Cáceres) sei zu groß gewesen, Medien und Vereinsmitglieder fühlten sich durch die „permanente Anbrüllerei“ respektlos behandelt. Der Sprecher hatte, so Cáceres, den
ganzen Kirmes- und Eventquatsch imitiert, der auch in Bundesligastadien und bei Spielen der Nationalelf üblich ist … All dieser ganze Humbug, den man früher nicht brauchte, als man in ein Fußballstadion ging, wenn’s hochkam die Vereinshymne hörte und ansonsten bloß Fußball schaute. Ohne Brimborium.
Du weißt, dass Anzeigeprobleme für den Internet-Explorer zweitrangig sind, wenn du auf einmal mit Knoppix surfen musst. Will sagen: mein PC will nicht mehr mit mir zusammenarbeiten, zumindest nicht mehr unter Windows XP.
Nachdem die Versorgungslage am Münchner Videothekenmarkt immer schlechter wird (und meine Automatenvideothek um die Ecke auch kein Sortimentsriese ist), suche ich jetzt bei einer Online-Videothek mein Cineasten-Glück. Da lässt sich schon einiges finden:
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Screenshot: Meine allererste Wunschliste. Man sieht, dass die FSK-18-Freischaltung erst später kam.
Wenn alles klappt, kommen morgen die ersten DVDs an. Und dann kann ich auch die Rubrik ‘Filme‘ weiter füllen, die hier still und heimlich eingezogen ist.
*Update
- Kommentarfunktion für ‘Filme‘ nachgerüstet
Mist. Dinge, die man nicht wirklich braucht, führen zu Artikeln, die man nicht unbedingt schreiben möchte. Ich stehe aber vor einem Rätsel und habe noch keine Lösung. Vielleicht hilft ein Leser weiter, denn es gibt gab* ein technisches Problem mit diesem Blog.

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