Archiv für FC Bayern

Mehr wissen und schweigen

Er weiß viel mehr als er sagt.
Günther Jauch über Jürgen Klinsmann, den Barack Obama (Jauch) des deutschen Fußballs

Klinsmann weiß also angeblich viel mehr als er sagt. Nur gilt das, so meine bescheidene Einschätzung, wohl nicht für seinen ehemaligen Job.

189 bis 7.867 Tage

Champions League Siegertrainer
Raymond Goethals, 72 (Olympique Marseille, 1993): rd. 500 Tage
Fabio Capello, 48 (AC Mailand, 1994): rd. 1.000 Tage
Louis van Gaal, 43 (Ajax Amsterdam, 1995): rd. 1.000 Tage
Marcello Lippi, 48 (Juventus Turin, 1996): rd. 700 Tage
Ottmar Hitzfeld, 48 (Borussia Dortmund, 1997): rd. 2.000 Tage
Jupp Heynckes, 53 (Real Madrid, 1998): rd. 300 Tage
Alex Ferguson, 57 (Manchester United, 1999): 4.584 Tage (über zwölf Jahre)
Vicente del Bosque, 49 (Real Madrid, 2000): 189 Tage
Ottmar Hitzfeld, 52 (Bayern München, 2001): rd. 1.000 Tage
Vicente del Bosque, 51 (Real Madrid, 2002): rd. 900 Tage
Carlo Ancelotti, 43 (AC Mailand, 2003): rd. 600 Tage
José Mourinho, 41 (FC Porto, 2004): rd. 900 Tage
Rafael Benítez, 45 (FC Liverpool, 2005): rd. 300 Tage
Frank Rijkaard, 43 (FC Barcelona, 2006): rd. 1.000 Tage
Carlo Ancelotti, 47 (AC Mailand, 2007): rd. 2.000 Tage
Sir Alex Ferguson, 66 (Manchester United, 2008): 7.867 Tage (über 21 ½ Jahre)

Angegeben ist jeweils das Alter des Trainers zum Zeitpunkt des Champions-League-Sieges sowie die bis dahin verstrichenen Tage seit Dienstantritt als Cheftrainer des Vereins. Macht in 16 Jahren Champions League im Schnitt etwa 1.500 Tage bzw. rund vier Jahre, bis ein Trainer seinen Club zum höchsten europäischen Titel führen konnte (Schnitt ohne Sir Alex: weniger als 900 Tage bzw. rund zweieinhalb Jahre).

Bonus (Gewinnertrainer 2009):
Sir Alex Ferguson, 67 (Manchester United): 8.238 Tage (über 22 ½ Jahre) oder
Josep Guardiola, 38 (FC Barcelona): 330 Tage oder
Guus Hiddink, 62 (FC Chelsea): 105 Tage.

Ein Seminar für Uli Hoeneß

Du kannst ja alles behaupten, irgendwo – und musst nicht mal mehr deinen Namen drüberschreiben (…) eine Katastrophe!
Uli Hoeneß über “die Internet-Situation”

Uli Hoeneß spricht am 3. Mai 2009 im “Sonntags-Stammtisch” des BR über das Internet und Helmut Markwort aus der Seele. Ein Mitschnitt davon (ebenfalls zu hören: Markus Söder, bayerischer Gesundheitsminister):

Da das so einfach nicht stimmt, schreibe ich jetzt auch gleich mal was ins Internet rein und meinen Namen mein Pseudonym darüber darunter:

Lieber Uli Hoeneß,

ich mag Sie, habe aber irgendwie das Gefühl, dass Sie auch 2009 noch “das Internet” trotz eines inzwischen einigermaßen bekannten eigenen Online-Auftritts der FC Bayern München AG fast ausschließlich negativ sehen. Das mit dem Negativ-Sehen möchte ich aber gerne ändern. Dazu biete ich exklusiv für Sie eine kostenlose kleine Seminarstunde an, Motto: “Internet kennen und schätzen lernen in 60 Minuten”. Gerne zeige ich Ihnen anhand konkreter Beispiele, welch ein wunderbares Werkzeug das Internet ist und – Neugier sowie ein wenig Engagement und Offenheit vorausgesetzt – auch für Sie werden kann.

Mein Vorschlag für den Seminarort wäre meine Wohnung, wahlweise komme ich aber auch an einen Ort ihrer Wahl in und um München und bringe das Internet dahin mit (Mobilfunk/UMTS-Empfang oder ein offenes WLAN ist dann allerdings Voraussetzung). Sie können übrigens auch gerne in Begleitung von Helmut Markwort kommen, der offenbar auch einen gewissen Nachholbedarf bei der Beurteilung von Medienqualität im Internet jenseits der Online-Auftritte von Großverlagshäusern hat.

Dieses Angebot halte ich bis zum ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 2009/2010 aufrecht (d.h. bis zum 7. August 2009). Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Probek (Kontakt)

PS: Hach, das Internet. Vergisst ja so schnell nix, hier z.B. sagt Uli Hoeneß selbst (ab Minute 8:45), dass er ganz scharf darauf ist, den Umgang mit Computern zu lernen – und darin eigentlich bis Ende 2008 fit sein wollte. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er das noch nicht geschafft hat, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Unvermeidlich – Ein Kommentar zur Entlassung Jürgen Klinsmanns

Die Idee, dass der FC Bayern reformbedürftig ist, damit er wieder zu einem europäischen Spitzenclub wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Ob allerdings Klinsmann, sein Trainerstab und seine Methoden die dazu geeigneten Mittel zum Zweck waren, kann jetzt nicht mehr geklärt werden. Ich konnte jedenfalls in den 300 Tagen, in denen Jürgen Klinsmann den FC Bayern als Trainer offiziell anführte, nicht erkennen, dass er zu Recht mit dieser Aufgabe betreut wurde.

Ein Trainer, sein Trainerstab und sein wie auch immer geartetes Konzept sind gescheitert. Der FC Bayern wird aber sicherlich weiter bestehen, auch als Spitzenclub der Bundesliga. Bei dem Potenzial, dass der Verein nicht zuletzt auch wegen seiner immer noch herausragenden finanziellen Stellung hat, ist mir nicht bange, dass er irgendwann auch wieder zur europäischen Spitze gehören wird. Die Monate unter Klinsmann haben den FC Bayern vielleicht nicht näher an dieses Ziel gebracht, sollte aber mit Heynckes und Gerland noch die direkte Qualifikation zur Champions League erreicht werden, käme zumindest der Verein einigermaßen unbeschadet aus dieser Saison.

Was man aus der Zeit mit Klinsmann lernen konnte, ist aber, dass zu einer Reform auch der Wille gehört, diese mit dazu geeigneten Mitteln anzugehen. Mit dem derzeitigen Kader kann man sicherlich an der Spitze der Bundesliga mitmischen, um zur europäischen Spitze zu gehören, reicht es nicht. Diesen Vorwurf kann man nicht nur Klinsmann, sondern auch dem Vorstand und dem Manager machen. Dennoch gehört es auch zu den Aufgaben eines Trainers, einen Kader zusammen zu stellen oder zumindest zu fordern, der den vom Verein formulierten Ansprüchen auch im Europapokal gerecht wird. Da zuletzt aber nicht einmal die Leistungen in der Bundesliga stimmten, war eine Entlassung Klinsmanns nur die logische Konsequenz.

An einem Tag, an dem das offenbar unvermeindliche passiert ist, möchte ich aber auch festhalten, dass ich mir sicher bin, dass dieser Verein allen Gerüchten zum Trotz reformfähig ist. Allein die Verpflichtung Klinsmanns und der Mut der Vereinsführung, ihn mit dieser Aufgabe zu betreuen, zeigt das, so eindrucksvoll Klinsmann jetzt gescheitert ist. Gescheitert ist er aber nicht am Reformunwillen von Vereinsverantwortlichen und Bayernfans, sondern an den selbst gestellten Ansprüchen und der Tatsache, dass die Leistungen der Mannschaft unter seiner Regie auch zum Ende der Saison nicht einmal im Ansatz erkennbar besser wurden.

Sammer statt Klinsmann? (Nachtrag: oder nicht?)

Spätestens in sechs Wochen, so steht zu vermuten, werden die Bayern und Klinsmann getrennte Wege gehen. Selbst nach einer Meisterfeier auf dem Marienplatz. Seit zwei, drei Wochen sei das fix beschlossen, versichern diverse Quellen, in der Politik würde man sie “gut unterrichtete Kreise” nennen; der Name von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer fällt dort in der Nachfolgedebatte auffallend häufig.
Andreas Burkert in der SZ vom 16. April

Nachtrag, 18.4.2009

der vielfach genannte Kandidat Matthias Sammer wird offenbar DFB-Sportchef bleiben
Andreas Burkert in der SZ vom 18. April

Die Wertigkeit von Fußballspielern aus Sicht der zivilen Luftfahrt

Preise beim 'Lufthansa Fanflug' (Screenshot; Ausriss)

Screenshot (Ausriss): “Lufthansa Fanflug

Gestern schon im Stadion gehört und es (wie einer mein Sitznachbarn) für einen schlechten Scherz gehalten. Bei der Lufthansa gibt es bei einem Gewinnspiel Trikots von Bayernspielern zu gewinnen. In einer feinen Abstimmung: ein handsigniertes Trikot von Luca Toni dient als zweiter Preis – und eines von Miroslav Klose als dritter Preis.

Fußballradarumfragestart (April-Ausgabe)

Update: Umfrage beendet, Auswertung ist online.

Der FC Chelsea besiegt in Anfield den FC Liverpool, der FC Arsenal gerät in Villareal früh in Rückstand, kann aber immerhin noch einen Punkt retten und Manchester United, Spitzenreiter in der ersten Ausgabe des Europäischen Fußballradars, kommt auf heimischem Boden nicht über ein Unentschieden hinaus und muss sich dabei noch vom FC Porto helfen lassen. Und dann zeigt der aktuell zweite der Rangliste gegen den fünften noch ein einigermaßen ordentliches Hinspiel.

Die erste Runde im Viertelfinale der Champions League und im Uefa Cup ist Geschichte. Damit steht auch die nächste Ausgabe des Europäischen Fußballradars vor der Tür. Diese wird am 20. April veröffentlicht, kurz nach den Rückspielen in Champions League und Uefa-Pokal. Bis dahin kann ab sofort gewählt werden. Wieder gilt es, die aktuell zehn besten europäischen Fußballvereine aus Sicht des jeweiligen Bloggers zu wählen. Bisherige Teilnehmer werden automatisch angeschrieben, wer neu mitmachen will, meldet sich bitte über einen Kommentar an. Wie das Procedere funktioniert, steht weiter unten, der aktuelle Abstimmungsstand ist online jederzeit einsichtig. Ich hoffe auf viele neue Teilnehmer und freue mich über jeden Wiederholungswähler.

Teilnehmer im April (in der Reihenfolge der Teilnahme, wird laufend ergänzt):
Probek
Frittenmeister
Tobias
Max A
Trainer Baade
Nedo
Rob Alef
Christian
Spielmacher
Jens Peters
Nolookpass
Andre
Daniel
Dülp
Moritz
GNetzer
Alois
RealityCheck
gses
Tumulder
Medispolis
Buffy
HeinzK
geissblog
Enno
Sebastian
Steffi
André Zechbauer
Hirngabel
Bunkinho
Dogfood
Jürgen
Elena
Surfguard
Jannik
Robert
Cătălin
Mars
Basti
Bussi
Elmar
Karumms
Tilman
Scholly
Philipp
Sportticker
Miro

(47 Teilnehmer; Stand: 20.4.2009, 9:00 Uhr)

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Der Tag danach oder: Mein Leisten (Blogschauer)

Ein Verein, der sich in Reichweite der europäischen Top-Klubs sehen will, kann sich Spieler wie Christian Lell oder die Mailänder Leihgabe Massimo Oddo nicht leisten.
André Zechbauer

Mit diesen Aussagen (man muss was tun um zu gewinnen) hat Klinsmann der Mannschaft das sogenannte „Bayern-Gen“ rausoperiert.
Alex

Warum selbst arbeiten, wenn andere das doch schon getan haben? Kann dem, was Alex zum Trainer und André zusätzlich zu Mannschaft, Vereinsführung und den Fans des FC Bayern gesagt haben, derzeit eh kaum etwas sinnvolles hinzufügen.

Nachträge

Klinsmann ist an der aktuellen Lage sicher nicht alleine Schuld. Er ist aber auch nicht völlig unschuldig, denn er macht schlicht und ergreifend zu viele Fehler sowohl personeller als auch taktischer Natur.
Elmarinho

Von den Verantwortlichen des FC Bayern weiß niemand, wie man so etwas macht: einem Starensemble eine Fußballphilosophie einimpfen, geschweige denn einen Verein so zu führen, dass er eine Vorstellung vom Fußball lebt, die auch jenseits des Erfolges Freude bereitet.
Weltsicht Südtribüne (Selbstzitat)

Der grundlegende Schwachsinn war jedoch von Beginn an, laut Klinsmann einen “Fußball wie Liverpool und ManU” zu spielen. Schnelles diagonales Spiel, neumodisch als “One-Toch” bezeichnet. Nur, wenn man dafür keine Spieler hat bzw. holt, geht das einfach nicht. (…) Man muss aus den vorhandenen Spielern das Beste machen und nicht seine taktische Vision einer Truppe aufzwingen, die das gar nicht umsetzen kann.
gses (bei Breitnigge)

„Offenbarung” nennen es die einen, „Waterloo” die anderen. Doch gegen das, was sich gestern vor allem vor der Pause abspielte, kann Napoleons epische Niederlage in Belgien noch als Achtungserfolg bezeichnet werden.
Jannik

So fucking what? Wo ist der Skandal?
Spielbeobachter

Europäisches Fußballradar (Ausgabe 1 – März 2009)

Damen und Herren, verehrte Teilnehmer der Umfrage, liebe Leser: Vorhang auf für die Ergebnisse der europäischen Fußballclubranglistenumfrage unter Deutschlands Bloggern. 30 Teilnehmer haben ihre Top-Ten Mannschaften Europas gewählt und dabei insgesamt 1.650 Punkte verteilt. Es gibt einen Sieger, einen eindeutigen Vierten und ein kurioses Ergebnis für die Suche nach der zweitbesten Mannschaft Europas: zwei Clubs teilen sich diesen Rang mit exakt gleicher Punktzahl.

Das Europäische Fußballradar (Ausgabe 1 – März 2009):

R = Rang, U = Rang nach der Uefa-Rangliste, N = Top-10-Nennungen

Die nach Ansicht der Fußballblogger zehn besten Mannschaften Europas sind also:

1. Manchester United
2. Liverpool
2. FC Barcelona
4. Chelsea
5. FC Bayern München
6. Arsenal
7. Inter Mailand
8. Real Madrid
9. Juventus Turin
10. AC Mailand

Insgesamt 25 Clubs haben von den Fußballbloggern Punkte bekommen. Manchester United (273 Punkte) ist nach Meinung der versammelten Experten die derzeit beste Mannschaft Europas, führt die Liste aber nur mit dem knappen Vorsprung von neun Punkten an, weniger Punkte, als ein einzelner Teilnehmer vergeben konnte. Noch viel knapper wurde es auf dem zweiten Rang, den sich Barcelona (264) und Liverpool (264) wegen Punktgleichheit sogar teilen mussten. Über diese drei derzeit besten europäischen Mannschaften gibt es einen Konsens: jeder der Befragten hat für diese Mannschaften Punkte abgegeben und nur fünf von 30 hatten andere Mannschaften zu den drei besten gezählt.

Deutlicher als zwischen den drei bestplatzierten wird der Abstand dann aber nach Manchester United, Barcelona und Liverpool, denn erst mit mehr als 80 Punkten weniger folgt Chelsea (181) auf dem vierten Rang. Mit ebenfalls deutlichem Abstand folgt als Fünftplatzierter der FC Bayern München (149), die einzige deutschen Mannschaft, die es in die Top Ten schaffte. Nach Arsenal (131) und Inter Mailand (118) auf Rang 6 und 7 gibt es ein weiteres großes Loch von fast 50 Punkten, bis Real Madrid (69) auf dem achten Platz auftaucht. Juventus (53) und Milan (39) vervollständigen die Top Ten in dieser ersten Ausgabe des Fußballradars.

Die auf den weiteren Plätzen gelandeten Mannschaften Porto, Lyon, Hertha, Villareal und der AS Rom haben es (zumindest diesmal) nicht unter die ersten Zehn geschafft. Noch weiter hinten gelistete Clubs wie der HSV, Zenit, Werder, Alkmaar und Kiev konnten zumindest mehr als einen Blogger davon überzeugen, zu den Top Ten zu gehören (Sonderfall: ZSKA, s.u.).

Die ausführlichen Ergebnisse (mit allen Teilnehmern und Punktbewertungen):

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Fußballclubranglistenspielereien [Update 8 - Auswertung]

[Update 8 – Die Auswertung der Umfrage ist als Europäisches Fußballradar (1/2009) online]

Der FC Liverpool hat am Samstag Manchester United in deren Stadion mit 4:1 geschlagen und damit United die höchste Heimniederlage seit Januar 1992 beigebracht. Diese Woche hatte derselbe Verein mindestens ebenso eindrucksvoll Real Madrid mit einem 4:0 aus der Champions League geschossen, nachdem man schon das Hinspiel in Madrid mit 1:0 gewann. Nicht schlecht. Das nennt man wohl eine perfekte Woche für einen Fußballverein, auch wenn der FC Bayern ebenfalls keine so schlechte Woche hatte. Ist der FC Liverpool aktuell der beste Verein Europas? Besser als die Bayern? Was meint ihr? Wer muss wen in der Champions League fürchten? Welche Mannschaften sind derzeit die zehn besten Europas?

Genau an dieser Stelle kam mir eine Idee, die ich mal so ins Netz stelle: wer von den Bloggern hätte Lust, monatlich eine Rangliste der zehn besten Fußballvereine Europas zusammenzustellen? Also ganz subjektiv, nicht nur nach den Uefa-Punktzahlen, wie es z.B. die nach den Spielergebnissen der fünf letzten Jahre aufgestellte Liste von Bert Kassies macht.

Ich geb’s zu, die Idee ist nicht neu. Der Fernsehsender CNN hatte eine sehr ähnliche Liste vor Urzeiten sogar ins Fernsehen gebracht (”World Soccer Top Ten“), tut das aber nicht mehr. Keine Ahnung, warum. Aber was damals irgendwelche anonymen Redakteure von “World Soccer” und CNN wie auch immer zusammengefrickelt haben und was heute von den internationalen Bloggerkollegen auf The Offside und Unprofessional Foul gemacht wird, können wir doch auch, oder? Also: wer macht mit?

Dass das ganze keine wissenschaftliche Genauigkeit besitzt, ist mir auch klar. Aber Spaß machen soll’s schon. Und irgendwie müssen die Wettbüros ja auch auf ihre Ranglisten kommen:

Wettquoten von William Hill am 13. März

Quoten von William Hill am 13. März, nach den Achtelfinalspielen in der Champions League

Vielleicht sollten ich mir wir uns (s.u.) dazu noch einen knalligen deutschen Titel für die Liste ausdenken. “Power Rankings” (s.o.) klingt ganz gut, “Kraftrangliste” nicht. Auf jeden Fall wäre die Wahl aber transparent: die beteiligten Blogger und vor allem deren Punkteverteilung können auf Google Docs und selbstverständlich auch hier auf probek.net öffentlich eingesehen werden, so der Plan. Immer vorausgesetzt, ich finde ein paar Mitorakler.

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