And the Oscar goes to …

Meine Tipps für die Oscar-Verleihung:

Bester Film: The Artist
Beste Regie: Michel Hazanavicius, The Artist
Bester Schauspieler: Jean Dujardin, The Artist
Beste Schauspielerin: Viola Davis, The Help
Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer, Beginners
Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer, The Help
Adaptiertes Drehbuch: Alexunder Payne, Nat Faxon und Jim Rash, The Descendants
Originaldrehbuch: Woody Allen, Midnight in Paris
Animierter Feature-Film: Rango
Art Direction/Szenenbild: Production Design: Dante Ferretti, Set Decoration: Francesca Lo Schiavo, Hugo
Kamera: Emmanuel Lubezki, The Tree of Life
Kostüm-Design: Mark Bridges, The Artist
Dokumentarfilm: Joe Berlinger und Bruce Sinofsky, Paradise Lost 3: Purgatory (sorry, Wim)
Dokumentar-Kurzfilm: Lucy Walker und Kira Carstensen, The Tsunami and the Cherry Blossom
Filmschnitt: Anne-Sophie Bion und Michel Hazanavicius, The Artist
Fremdsprachiger Film: Nader und Simin – Eine Trennung/A Separation (Iran)
Makeup: Mark Coulier und J. Roy Helland, The Iron Lady
Filmmusik: Ludovic Bource, The Artist
Song: Man or Muppet (Bret McKenzie), The Muppets
Animierter Kurzfilm: The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore
Kurzfilm (nicht animiert/”Life Action Short Film”): Terry George und Oorlagh George, The Shore
Tonschnitt: Philip Stockton und Eugene Gearty, Hugo
Tonmischung: Tom Fleischman und John Midgley, Hugo
Visuelle Effekte: Joe Letteri, Dan Lemmon, R. Christopher White und Daniel Barrett, Rise of the Planet of the Apes

Toni Kroos guckt in drei Dimensionen (Update: Wie es auch ohne Brille geht)

Einfallslose Überschrift, zugegeben. Nichts desto trotz zutreffend und eine gute Gelegenheit, im Blog ein Foto des Vorgangs einzubinden (s.u.). Aber nicht nur Toni Kroos guckt(e) in der Allianz Arena am Sonntag Abend dreidimensionalen Fußball (wie sonst vermutlich auch, hier allerdings mal mittels eines Fernsehgeräts), sondern auf Einladung der Deutschen Telekom auch der Blogautor — und quer durch die Republik noch diverse andere Fußballblogger. Möchte dem, was ich zum Gesehenen schon auf Twitter sagte, kaum was hinzufügen (Zusammenfassung: Fußball am TV in 3D gucken ist ganz nett, aber sicher kein Muss), höchstens vielleicht noch ein paar Links:

Offizielle Pressemitteilung (der Telekom) zum Geschehen
– “3-D ist ein großer Fake!” (sagt Steffen Simon der Berliner Zeitung)
– “Schön waren die Bilder schon, aber mich persönlich haben sie nicht überzeugt“, meint der Frittenmeister
– “Wenn man HD gewohnt ist, ist 3D trotz Vorsprung gegenüber SD ein Rückschritt“, urteilt RealityCheck
– “Ich hatte im Vorfeld befürchtet, dass die eigens produzierte 3D-Übertragung des Spiels mit effektheischerischen Einstellungen protzt. Meine Befürchtungen wurden überboten“, schreibt dogfood in einem Artikel in der für ihn üblichen Kürze
– “Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich war enttäuscht. Nicht so sehr von der Technik – die hielt was sie versprach. (…) Meine Enttäuschung liegt eher in der Erfahrung“, sagt Robert
– “Ob die Telekom recht hat, wenn sie sich überzeugt gibt, dass das Thema ein großes sei, werden wir sehen“, orakelt heinzkamke
– “Mich persönlich hat die 3D-Übertragung der Fußball-Bundesliga nicht direkt aus den Socken gehauen, so dass ein spontanter Kaufimpuls “haben will” vorherrschte. Ganz anders der Unterschied bei den Übertragungen in SD- und in HD-Qualität“, kommt Pottblogger Jens zu einem ähnlichen Fazit wie ich
– “Aber egal, ob Schwarz-Weiß oder Farbe, ob Röhre oder Flachbild, ob 2 oder 3D – kann alles nicht gegen einen schönen Stadionbesuch anstinken” — echtes 3D ist unschlagbar, findet Klaas

Toni Kroos (links) guckt 3D-TV (Foto: Alexandra Beier/Deutsche Telekom AG)
Foto (leider nur in 2D): Alexandra Beier/DTAG — Kroos ist der junge Mann ganz vorne links, der Blogautor ist der kaum zu erkennende ältere Herr im hinteren Hintergrund rechts, dazwischen sitzt ein Journalist von ZDNet.de

Nachtrag
Schöner Zufall: am Tag nach meinem Selbstversuch mit 3D-TV-Bildern finde ich ein Video bei dem François Vogel den Prototypen einer Erfindung vorstellt, die einige Nachteile der bisherigen Lösungen (3D nur über eine Zusatz-Brille sichtbar, dunkleres Bild als gewohnt) vermeidet:

So könnte ich mir das auch sehr gut vorstellen, 3D-Fan zu werden. Danke, Jonathan Post.

And the Oscar goes to … (Vol. 4) — meine Tipps*

Best Picture
The Hurt Locker ✔

Actor
Jeff Bridges ✔

Actress
Sandra Bullock ✔

Supporting Actor
Christoph Waltz ✔

Supporting Actress
Mo’Nique ✔

Directing
Kathryn Bigelow ✔

Foreign Language Film
The White Ribbon

Adapted Screenplay
Jason Reitman und Sheldon Turner (Up in the Air)

Original Screenplay
Mark Boal (The Hurt Locker) ✔

Animated Feature Film
Up ✔

Art Direction
Avatar ✔

Cinematography
Avatar ✔

Sound Mixing
Avatar

Sound Editing
Avatar

Original Score
Michael Giacchino (Up) ✔

Original Song
Ryan Bingham und T Bone Burnett: “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” ✔

Costume
The Young Victoria ✔

Documentary Feature
The Cove ✔

Documentary (short subject)
China’s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province

Film Editing
The Hurt Locker ✔

Makeup
Star Trek ✔

Animated Short Film
A Matter of Loaf and Death

Live Action Short Film
The Door

Visual Effects
Avatar ✔

Zum Oscar-Tippspiel

Blogeintrag zum Thema

*richtige bzw. falsche Tipps wurden nach der Verleihung markiert

And the Oscar goes to … (Vol. 4) — mit Tippspiel! [Update]

Update (8.3., 8:30 Uhr)
Auswertung (s.u.). Später mehr.

Christopher Boyes und Gwendolyn Yates Whittle oder Mark Stoeckinger und Alan Rankin? Oder doch ein anderer? Wer macht das Rennen?

Sonntag Nacht wird diese Frage beantwortet, spätestens kurz vor sieben Uhr am Montag gibt es eine Antwort. Denn auch durch die spannende Frage, wer 2010 den Oscar in der Kategorie “Bester Tonschnitt” gewinnt (vier Kandidaten habe ich genannt), mache ich mir die Oscar-Übertragung traditionell noch spannender. Einfach, indem ich vorher tippe, wer gewinnt. Und das in allen Kategorien, eben nicht nur in den bekannteren wie “Bester Film” oder “Beste Regie”. Das erleichtert ggf. auch ein bisschen das Durchhalten der Livesendung (ab 2:00 Uhr auf Pro Sieben; 2:30 Uhr beginnt vermutlich erst die Verleihung), die für Europäer nicht unbedingt zur besten Sendezeit zu sehen ist.

Meine Tipps werde ich pünktlich zu Beginn der Show in einem eigenen Blogeintrag zum Thema veröffentlichen, vorher lade ich euch aber zum Mitspielen ein: tretet beim Oscar-Tipp gegen mich (und andere) an!

Wie letztes Jahr habe ich ein kleines, aber hoffentlich feines Tippspiel organisiert. Besser gesagt organisieren lassen, denn Awardspicks.com übernimmt diesmal die Eingabe und das Auszählen der Tipps für mich (zum Preis der Angabe einer E-Mail-Adresse bzw. der Anmeldung auf deren Website).

Preis ist auch ein gutes Stichwort, denn einen materiellen Preis kann ich den Teilnehmern nicht bieten, aber jede Menge Anerkennung, Ruhm und Ehre für die besten Tipper, mindestens ein Jahr lang. Die Regeln sind dabei ganz einfach: für jeden richtigen Tipp gibt es einen Punkt (egal, in welcher Kategorie) und der oder die mit den meisten richtigen Tipps gewinnt ((Bei Gleichstand entscheidet der Zusatztipp (wieviele Stunden bzw. Minuten dauert die Liveshow?) über die Platzierung, auch wenn ich eigentlich dem hier mehr zustimme)). Da Awardspicks so flexibel ist, habt ihr bis kurz vor Beginn der Übertragung noch die Chance, eure Tipps abzugeben oder zu ändern. Viel Erfolg und viel Glück!

»» Zum Oscar-Tippspiel von Probek ««

Bis jetzt spielen mit (bitte ggf. in den Kommentaren verraten, wer ihr seid bzw. welcher Blog/Twitterrer etc. dahinter steht, damit ich den Link zu euch ergänzen oder korrigieren kann ((exkl. Werbelinks …))):

Abspannsitzenbleiber
dramaking (Oliver Hartmann)
klippingcut
oliisoaho (Michael Hoppe)
peternoster (Peter Schneider)
Thorsten Funke
xeniCds (Dennis)
RJonathan
Ines
Philipp
Karina
Hipcheck

Die Liste wird laufend ergänzt ((so lange, wie ich Sonntag Nacht wach bin oder bis 2 Uhr früh – je nachdem, welches Ereignis eher eintritt)).

Weitere Oscar-Tippspiele:
Nerdtalk ((“Verlosung unter allen Teilnehmern” … das Tippergebnis hat also offenbar keine Relevanz. Irgendwie schade …))
BR
Kinocast
Filmabend.info
Cineman.de

Update
Game Standings for Probeks Oscartippspiel — 2010 Academy Awards Game

1. Probek – Score: 17 (d.h. 17 von 24 Kategorien richtig getippt)

2. Thorsten Funke (tfunke) – Score: 16

* Number Correct: 16
* Tie-Breaker Difference: 12 minutes

3. Karina Wolff (bittersweet) – Score: 16

* Number Correct: 16
* Tie-Breaker Difference: 100 minutes

4. Oliver Hartmann (dramaking) – Score: 15

5. Abspann – Score: 14

6. Peter Schneider (peternoster) – Score: 12

* Number Correct: 12
* Tie-Breaker Difference: 3 minutes

7. Ines Haeufler (Scriptalicious) – Score: 12

* Number Correct: 12
* Tie-Breaker Difference: No Selection

8. michael hoppe (oliisoaho) – Score: 11

* Number Correct: 11
* Tie-Breaker Difference: 3 minutes

9. Daniel Spalt – Score: 11

* Number Correct: 11
* Tie-Breaker Difference: 9 minutes

10. Hipcheck – Score: 10

11. Jonathan – Score: 8

12. Philipp Ost (7stringwizard) – Score: 7

13. xeniCds – Score: 6

* Number Correct: 6
* Tie-Breaker Difference: 21 minutes

14. Kiki Kram (klippingcut) – Score: 6

* Number Correct: 6
* Tie-Breaker Difference: No Selection

Ein Seminar für Uli Hoeneß

Du kannst ja alles behaupten, irgendwo – und musst nicht mal mehr deinen Namen drüberschreiben (…) eine Katastrophe!
Uli Hoeneß über “die Internet-Situation”

Uli Hoeneß spricht am 3. Mai 2009 im “Sonntags-Stammtisch” des BR über das Internet und Helmut Markwort aus der Seele. Ein Mitschnitt davon (ebenfalls zu hören: Markus Söder, bayerischer Gesundheitsminister) ((Lieber Bayerischer Rundfunk, liebe Anwälte des Bayerischen Rundfunk: Ich gebe zu, dass ich den 83 Sekunden langen Audio-Mitschnitt eures “Sonntags-Stammtisches” selbst angefertigt habe, auch wenn ihr die 59-minütige Stammtisch-Sendung online in ganzer Pracht als Video in der BR-Mediathek zur Verfügung stellt (das Zitat selbst kommt in der Sendung ab der 16. Minute, nach dem an Uli Hoeneß gerichteten “ihre Bratwürste sind ungefährlich”). Aber die Mediathek bietet leider keine Einbindungs- oder Verlinkungs-Möglichkeit, da habe ich das Zitat lieber selbst rausgesucht (und ich brauchte ja auch nur die paar Sekunden). Falls ihr dennoch ein Problem mit dem Audioclip habt, gebt bitte ohne Kostennote o.ä. Bescheid, ich schmeiß’ das dann hier wieder raus, auch wenn ich glaube, dass das hier mit dem Zitatrecht noch abgedeckt sein sollte)):

[audio:Das_Netz_ist_boese.mp3]

Da das so einfach nicht stimmt, schreibe ich jetzt auch gleich mal was ins Internet rein und meinen Namen mein Pseudonym ((meinen Namen kann man mit ein bisschen rumklicken ggf. auch rausfinden, ist aber gar nicht nötig, um mit mir Kontakt aufzunehmen)) darüber darunter:

Lieber Uli Hoeneß,

ich mag Sie ((An dieser Stelle: Dank an Herrn Hollmann fürs Korrekturlesen)), habe aber irgendwie das Gefühl, dass Sie auch 2009 noch “das Internet” trotz eines inzwischen einigermaßen bekannten eigenen Online-Auftritts der FC Bayern München AG fast ausschließlich negativ sehen. Das mit dem Negativ-Sehen möchte ich aber gerne ändern. Dazu biete ich exklusiv für Sie eine kostenlose kleine Seminarstunde an, Motto: “Internet kennen und schätzen lernen in 60 Minuten”. Gerne zeige ich Ihnen anhand konkreter Beispiele, welch ein wunderbares Werkzeug das Internet ist und – Neugier sowie ein wenig Engagement und Offenheit vorausgesetzt – auch für Sie werden kann.

Mein Vorschlag für den Seminarort wäre meine Wohnung, wahlweise komme ich aber auch an einen Ort ihrer Wahl in und um München und bringe das Internet dahin mit (Mobilfunk/UMTS-Empfang oder ein offenes WLAN ist dann allerdings Voraussetzung). Sie können übrigens auch gerne in Begleitung von Helmut Markwort kommen, der offenbar auch einen gewissen Nachholbedarf bei der Beurteilung von Medienqualität im Internet jenseits der Online-Auftritte von Großverlagshäusern hat.

Dieses Angebot halte ich bis zum ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 2009/2010 aufrecht (d.h. bis zum 7. August 2009). Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Probek (Kontakt)

PS: Hach, das Internet. Vergisst ja so schnell nix, hier z.B. sagt Uli Hoeneß selbst (ab Minute 8:45), dass er ganz scharf darauf ist, den Umgang mit Computern zu lernen – und darin eigentlich bis Ende 2008 fit sein wollte. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er das noch nicht geschafft hat, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Geiselhaften

Trauerflor, Schweigeminute, verkürzte Vorberichterstattung zu einem Uefa-Cup-Spiel: kann mir jemand mal erklären, warum der Fußball von dem Amoklauf in Winnenden so betroffen ist? Verstehe ich nicht (der Trainer auch nicht, aber das nur nebenbei). Das Ereignis in Winnenden und Umgebung ist ein brutales Verbrechen eines kranken Einzeltäters, schlimm genug. Ist aber damit irgendjemandem geholfen, wenn diesem Ereignis auch noch in allen möglichen und unmöglichen Bereichen der Gesellschaft Wichtigkeit zugemessen wird? Ist es nicht eher so, dass die Tat damit noch weiter erhöht wird, wenn man das Betroffenheitsniveau so hoch schraubt? Und wird damit für Nachahmungstäter eine ähnliche Tat nicht noch attraktiver, wenn man sieht, welche Dimensionen die Betroffenheit erreicht?

Und es ist ja nicht nur der Fußball, es ist ein Teil der im Fernsehen übertragenen Unterhaltung betroffen. Auch der Starkbieranstich und eine Sendung wie “Schmidt & Pocher” wurden abgesagt bzw. verschoben. Warum? Wäre es nicht sinn- und pietätvoller, auf Sendungen wie “Brisant” oder “Explosiv” zu verzichten?

Allein für München listet der Veranstaltungsführer der SZ heute 66 Veranstaltungen auf, die in den Bereich “Club & Party”, “Konzert”, “Kultur” und “Spaß haben” aufgeteilt sind. Wurden die auch alle abgesagt bzw. verschoben?

“Das Spiel an sich wird zerstört” [Update]

Hat es die Wettmafia geschafft, auch Weltmeisterschaftsspiele zu verschieben? Das Sommermärchen – eine Fassade, hinter der Lug und Betrug lauern? Heute Abend tritt der kanadische Journalist Declan Hill, der Belege für Wettbetrug im Fußball gefunden haben will, bei Beckmann auf (ARD, 22:45 Uhr, Sendung wird aber auch wiederholt). Ich bin gespannt. Vorab noch zwei weitere Linktipps: Jens Weinreich über den Enthüllungsjournalisten und ein Interview mit dem Autor auf 11Freunde.de.

Aus dem Interview Hills mit den elf Freunden kommt auch mein heutiges Lieblingszitat:

Was wir momentan erleben – organisiertes Spielverschieben – hat denselben Effekt, den das illegale Downloaden von Songs auf die Musikindustrie hat. Das Spiel an sich wird zerstört.

Falls das kein Übersetzungsfehler sein sollte: selten so gelacht. Das Spiel an sich wird zerstört? Das Schicksal der Musikindustrie soll also ein Menetekel dafür sein, was dem Fußball droht? Na, wenn’s weiter nichts ist. Denn für die Musikbranche empfinde ich – mit Verlaub – recht wenig Mitleid, wenn deren Geschäftsmodell wegbricht. Pech gehabt. Musik, Musiker und Musikliebhaber gibt’s immer noch (und wird es immer geben), dank der Digitalisierung hat sich allein der Vertriebsweg des konservierten Produkts zwischen Produzent und Konsument gewaltig geändert. Und wenn die BertelsMittelsmänner nicht mehr so viel daran verdienen, dann geht die Welt auch nicht unter.

Zurück zum Fußball.

Update (nach Ansicht von ‘Beckmann’)
Kauft mein Buch, kauft mein Buch, kauft mein Buch. Es ist ganz furchtbar, ganz, ganz furchtbar, man muss unbedingt was gegen die Wettmafia tun. Indizien liefere ich schon morgen nach, guckt auf meine Website. Nein, Beweise habe ich oder zeige ich leider nicht, nicht jetzt, erst, wenn mein Leben oder das meiner Familie noch weiter gefährdet ist. Ja, ich frage mich auch, warum der Wettbetrüger ausgerechnet mir das alles erzählt hat.

Habe ich was vergessen? ((Außer, dass er auch einen guten Herrenausstatter hat?)) So ungefähr lässt sich jedenfalls Hills Auftritt bei Beckmann zusammen fassen – und ähnlich sieht es auch Jan in den Kommentaren, Spiegel Online und die Rheinische Post. Ich glaube gerne, dass auch Wettbetrug ein echtes Problem im Profisport ist, nur: mit Behauptungen, die sich nicht oder nur schwer beweisen lassen, wird man das Übel nicht los. So überwiegt der Eindruck, dass es Hill vor allem um den Verkauf seines Buches geht.

120.000 Inder können nicht irren

Ein TV-Tipp für heute:
Mohun Bagan AC – FC Bayern München, N-TV 14:45 Uhr (Anstoß)
Das letzte Spiel von Oliver Kahn. Vor seinem Abschiedsspiel. ((Und den diversen Benefiz- und Gaudi-Spielen, die dann i.d.R. noch kommen.)) ((Gespielt wird im zweitgrößten Stadion der Welt)) ((Alles über den FC Bayern in Indien (auf Englisch) ))

Weitere Fernsehfunde gibt’s im Sendersuchlauf. Wie immer.