Archiv der Kategorie ‘Kino‘

And the Oscar goes to… [Update]

Samstag, den 23. Februar 2008

Oscar-Vorhersage

Sonntag Nacht, Oscar-Verleihung, TV-Pflichttermin. Meine Vorhersage für 2008 (Rückblick: für 2007):

[Update 25.2., 6:00 Uhr: 15 richtige und 9 falsche Tipps, nicht schlecht]

Best Picture
“No Country for Old Men”

Director
Joel und Ethan Coen, “No Country for Old Men”

Actress – Leading
Julie Christie, “Away from Her”

Actor – Leading
Daniel Day-Lewis, “There Will Be Blood”

Actor – Supporting
Javier Bardem, “No Country for Old Men”

Actress – Supporting
Cate Blanchett, “I’m Not There”

Screenplay – Original
Diablo Cody, “Juno”

Screenplay – Adapted
Joel und Ethan Coen, “No Country for Old Men”

Animated Feature
“Ratatouille”

Cinematography
Robert Elswit, “There Will Be Blood”

Art Direction
Jack Fisk und Jim Erickson, “Atonement”

Original Song
“Falling Slowly”, “Once”

Original Score
Dario Marianelli, “Atonement”

Documentary Feature
“No End in Sight”

Costume
Jacqueline Durran, “Atonement”

Foreign Language Film
“The Counterfeiters” (“Die Fälscher”)

Sound Mixing
Kevin O’Connell, Greg P. Russell und Peter J. Devlin, “The Transformers”

Sound Editing
Ethan Van der Ryn und Mike Hopkins, “Transformers”

Makeup
Didier Lavergne und Jan Archibald, “La Vie en Rose”

Film Editing
Christopher Rouse, “The Bourne Ultimatum”

Visual Effects
Scott Farrar, Scott Benza, Russell Earl und John Frazier, “Transformers”

Short Film – Animated
“I Met the Walrus”

Documentary Short
“Freeheld”

Short Film – Live Action
“Le Mozart des Pickpockets (The Mozart of Pickpockets)”

Der Hodenheber

Donnerstag, den 7. Februar 2008

Video: The Cremaster Cycle (Trailer)

Ein Freizeittipp für München: Zur Ausstellung von Matthew Barney in der Sammlung Goetz (bis 29. März) zeigt das Filmmuseum München am kommenden Wochenende (8. bis 10. Februar) sein gesamtes bisheriges Filmschaffen, darunter auch den Cremaster-Zyklus. ((Making of))

Zitate des Tages II

Dienstag, den 8. Januar 2008

Wenn die meisten deutschen Filme nur durch Förderung entstehen, heißt das ja, daß überhaupt kein Bedarf von Seiten der potentiellen (zahlungsbereiten) Zuschauer nach ihnen bestand. Die Hersteller bekommen also das Geld anderer Leute (der deutsche Steuermichel) von der Politik zugeschanzt damit sie ihren Hobbies (Filme drehen) nachgehen können. Die Politiker können dafür auf den Filmbällen mit der Medienschickeria frei saufen. Wenn diese Filme nun verschwinden, so ist das kein Verlust.

Kommentar von “Kinogänger” zum deutschen Film. (Quelle)

[tags]Blog, Fundsachen, Medienlese, Minimalia, Zitat des Tages, Contentklau[/tags]

Statt eines Kommentars beim Kleriker

Freitag, den 2. November 2007

Liebe Leser,

nicht wundern, der folgende Text sollte eigentlich auf einer anderen Website als weiterer Kommentar in einer laufenden Diskussion zum Thema “Kinokultur” erscheinen. Da sich diese Website aber weigert, meine Kommentare so zu veröffentlichen, wie ich sie ins Kommentarfeld eingegeben habe (und ich das mehrmals erfolglos probiert habe), erscheint er jetzt hier. Es geht bei folgendem Kommentar um den Film “Ich spuck auf dein Grab” und die Motivation, sich solch einen Film anzusehen.

Wer also die Vorgeschiche der Diskussion verfolgen möchte, müsste zuerst diesen Blogeintrag lesen.

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Was zum Teufel ist “Jesussaft”?

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Vorschlag von Filmstarts.de
Ausriss: Filmstarts.de

Meintest du vielleicht Jesussaft?

Vorschlag von Filmstarts.de, wenn man auf der Suche nach Informationen über den Film “Jesus Camp” ist. Den selbst vorschlagenen “Jesussaft” kennt Filmstarts.de übrigens auch nicht. Und warum dürfen die mich duzen? Kennen die mich?

Perlentaucher.de schreibt über “Jesus Camp”:

Der Film selbst ist ein Dokumentar-Wischi-Waschi mit suggestivem Soundtrack und halbsubtiler Pseudo-Neutralität. Daran, dass die Einblicke, die einem “Jesus Camp” gewährt, interessant sind, ändert das nichts. Was man zu sehen bekommt, ist astreine Indoktrination, bedingungsloses Einschwören der Kinder auf die Wahrheit, die die Erwachsenen mit Löffeln gefressen haben.

Fazit des Rezensenten:

Es ist eine Welt, in der die leiseste Spur kritischen Denkens methodisch ausgelöscht wird. Und zwar, da von Kindesbeinen an, an der Wurzel. Mithin: ein Horrorfilm, eine Körperfresser-Variation.

Wer sich jetzt als Münchner für den Film bzw. das Filmfestival interessiert, in dessen Rahmen der Film läuft, braucht allerdings ein wenig Geduld, denn erst im März 2008 macht das Festival “Über morgen” Halt in der bayerischen Landeshauptstadt. Für die, die nicht so lange warten mögen: es gibt noch ein paar andere Städte, in denen der Film vorher zu sehen ist.

Meine Filmfavoriten*

Montag, den 22. Oktober 2007

Angeregt durch meine zuletzt dramatisch angestiegene Teilnahmefrequenz am genialen, süchtig machenden Filmrätselstöckchen bin ich nach Jahren mal wieder darauf gekommen, eine Liste meiner Lieblingsfilme zusammenzustellen. Gedacht, getan.

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300!

Freitag, den 13. April 2007

300
Leiden Sie an akutem Testosteron- oder Adrenalin-Mangel? Dann empfehle ich derzeit einen Kinosaal in Ihrer Nähe: Gehen Sie hinein und schauen sich 300 an. Ein unglaubliches Spektakel, visuelles, sehr kraftvolles und brutales Kino – nichts für Feingeister. Ich hab’ Dawn of the Dead vom selben Regisseur schon sehr gemocht, aber das Schlachten-Epos legt in Sachen sinn-überwältigende Kinoerlebnisse noch mal eins drauf. Sehr empfehlenswert.

And the Oscar goes to…

Donnerstag, den 22. Februar 2007

Oscar-Vorhersage In der Nacht von Sonntag auf Montag werden die Oscars für die besten Filme des Jahrgangs 2006 verliehen – und wie immer tippe ich auf den Gewinner in jeder Kategorie. Bei 24 zu vergebenden Oscars macht das die Preisverleihung auch bei den weniger populären Kategorien spannend, hilft beim wach bleiben und lässt einen so leidlich die unsäglichen Werbepausen durchhalten. Unsäglich sind die Pausen, weil es nicht viele Firmen gibt, die von 2 bis 6 Uhr morgens Werbung für Cineasten buchen wollen. Es nützt auch offenbar nichts, dass die Einschaltquoten in der Oscar-Nacht für Pro7 deutlich über dem Senderschnitt für diese Zeit liegen sollten. So sieht man dann immer wieder die selben Spots – über vier Stunden lang! Hilft nur Ton aus und durch. Nun aber, ohne weiteres drum herum, meine Oscar-Vorhersage – Montag schauen wir mal, wie ich mich geschlagen habe.

And the Oscar goes to…

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