Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen …

… nur zu hören, und zwar den
Fehlpass Podcast #59 (Auf deutsch gesagt), bei dem ich teilnehmen durfte:

[audio:http://www.fehlpass.com/podcast/fehlpass-com-059-Auf-deutsch-gesagt.mp3]

Gibt’s auch auf Itunes und als MP3-Direktlink (100 MB, 1h:49min*).

*mit allen Outtakes, sonst ca. eine Stunde

Uli Hoeneß: “Ihr müsst eine Einheit bilden!”

Wann immer ich mit jemandem über Vereinsführung spreche, sage ich: Ihr müsst eine Einheit bilden! Die Vereinsführung muss wie eine Wand sein. Nur so können die Probleme eines Vereins, die so vielschichtig sind, gelöst werden. Egal, ob das Management sich nun aus Holländern, Schwaben oder Westfalen zusammensetzt. Wenn der eine sagt, er sei für eine Stammformation, und der andere, er sei für Rotation, dann kann diese Stimme aus der Presse kommen, aber doch nie aus den eigenen Reihen. Ich sage immer: Die Gegner sitzen da draußen, aber sie dürfen nicht im eigenen Nest sein. Konflikte, die du im eigenen Haus lösen musst, kosten doch viel mehr Kraft und Energie als Konflikte mit Menschen, die einem nicht so nahe stehen. Wenn ich mit meiner Frau streite, nervt mich das viel mehr, als wenn ich mit Herrn Daum streite. (…)
Wenn die handelnden Personen nicht loyal und kollegial zusammenarbeiten können, dann haben wir keine Chance.

Uli Hoeneß sagt auf zwei Seiten in der „Frankfurter Rundschau“ und auf einer in der „Berliner Zeitung“, wie’s ist.

Anm.: Originalzitate leicht abgewandelt, weil: „Vieles liegt am Internet“, so Uli H. Ob das Internet auch daran Schuld ist, dass er auf der einen Seite in der Berliner Zeitung mehr sagt als auf den zwei in der Frankfurter Rundschau, entzieht sich meiner Kenntnis. Ebenso, was den Trainer Baade bei seinem Pamphlet geritten hat.

Jahreskartenbegleitschreiben

Neulich, in der Post:

Beilagen einer Jahreskarte (rechts unten)

Bild: Jahreskarte FCB 2010/11 — und Begleitschreiben

Beilagen einer Jahreskarte (im Bild rechts unten). Ich bin beeindruckt.

PS: Hier gibt es ein Foto meines Sitzplatzes

PPS: Und hier* ein Foto mit mir, auf meinem Sitzplatz ((Suchtipp: Fullscreen einschalten, rauszoomen (bin knapp nicht mehr in der Sonne) und die “Althein”–Zaunfahne suchen. Links neben dem Kaffeetrinker überm A sitzt: Probek)), aufgenommen bei diesem Spiel

*das Foto auf Tiefenpixel.de wurde inzwischen entfernt bzw. geändert

Nürnburger, eine Gastrokritik

Fußball interessiert ja zur Zeit keinen, also fülle ich den Blog mal anders. Heute mit einer Gastrokritik. Gestern erstmals gegessen:

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Ein “Nürnburger”. Gibt’s bei McDonald’s für 1,79 Euro. So sieht er ausgepackt aus:

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Erster Eindruck: erstaunlich klein, das Ding. Und schnell verspeist, zu schnell. Geschmacklich kommt der Burger wie erwartet daher, wie man sich eine Bratwurstsemmel-Miniatur vorstellt: keine Offenbarung, aber auch keine Enttäuschung, ganz ordentlich. Mein Testexemplar hatte aber etwas wenig Sauce, was das ganze zu einem eher trockenen Vergnügen machte.

Burger-Fazit: Essbar. Angesichts des Preises und der geringen Größe bieten aber die in der selben Bulettenbudenkette deutlich günstiger angebotenen Hamburger-Variationen mit Käse bzw. Huhn das bessere Preis-Leistungsverhältnis, meiner bescheidenen Meinung nach. Mit fast zwei Euro spielt der Burger auch in einer Liga, bei der in München starke Konkurrenz aus der traditionellen Mitnahme-Gastronomie herrscht. Dieses Prachtexemplar einer Leberkässemmel meines Hausschlachters war zum Beispiel nicht nur deutlich nahrhafter, sondern auch noch preiswerter.

Gestern, im Stadion

Ein Tondokument. Vom zweiten Tor gibt es leider keinen Mitschnitt, ich war abgelenkt.

Noch was: mehr zum Spiel sagen ich (und André) in der von Max-Jacob Ost betreuten Blogschau von Spox.com. Die ist immer sehr lesenswert, heute aber besonders ((Wenn wohl auch nicht unbedingt für alle, die bei Spox die Blogschau kommentieren … dort wurde das Interview als “überflüssig”, “langweilig”, “kindisch” oder gar als Satire angesehen – und die Interviewten als “übermütige Erfolgsfans”. Nun ja. Ich fand und find es gut.)).

So seh’n Sieger aus

So seh’n Sieger aus (Video)

9. Dezember 2009, Säbener Straße, Trainingsgelände FC Bayern München.

Zehn Sportarten, auf die ich verzichten könnte (mit Begründungen und einem Nachtrag)

1. Biathlon. Entweder, oder. Bitte entweder Langlaufen oder Schießen, nicht beides. Und nur weil die Deutschen in was gut sind, muss ich es nicht gut finden.

2. Cricket. Verstehe ich nicht und dauert zu lang. ((ist auch sowas von betrugsverseucht))

3. DTM. Okay, streng genommen keine einzelne Sportart, ich kann aber trotzdem darauf verzichten.

4. Gehen. Geht gar nicht. Affig.

5. Pankration/MMA. Mir zu brutal.

6. Reitsport. Kann gerne erhalten bleiben, aber bitte ohne Pferde. ((Halte eh nichts von Tiersport. Eine Sportart, die auf Tiere angewiesen ist, dann aber das eigene Sportgerät so gering achtet und dazu noch dauernd barrt und dopt, gehört verboten. Außerdem sieht Dressurreiten lächerlich aus.))

7. Straßenradrennsport. Doping.

8. Synchronschwimmen. Geht auch nicht.

9. Tanzsport. Siehe Synchronschwimmen und “Aussehen” bei Dressurreiten.

10. Wrestling. Kein Sport.

Alphabetische Auflistung ohne Rangfolge, aber mit ausreichender Ignoranz. ((Verzichten im Sinne von: muss ich nicht haben, auch nicht als Füller von Fernsehzeit.)) Inspirationsquelle: Liste der Sportarten. Nicht platziert: Zwergenwerfen, Paintball, Rhönradturnen und Kaninhop.

Nachtrag (22.10.2009)

Widerlich finde ich auch das Springreiten. Ich habe gehört, dass die Trainer den Pferden mit einem Knüppel an die Beine hauen, damit sie Angst vor der Stange kriegen und höher springen.

Indiskrete Kameras und ungerechte Schiedsrichterinnen. Und hinterher nehmen die Sportler Blumensträuße in Plastik entgegen, und dann werden sie von der Sado-Mutti in den Arm genommen und ziehen die Rotze hoch. Und über ihnen wird eingeblendet: 5,6, 5,6, 5,5 … Und dann denken sie – lächelnd! – an ihre Achillessehnen, ob die das nächste Mal noch mitmachen? Und an die Standpauke, die ihnen der Trainer halten wird und daran, dass alle Anstrengung umsonst war – und da sind wir dann wieder bei Stalingrad.

Eiskunstlaufen oder Kunstturnen sich anzusehen, ist wegen der Wertungspunkte so unerquicklich.

Walter Kempowski in „Sirius – eine Art Tagebuch“, zitiert nach Anstoß Online.