Tops und Flops der Europameisterschaft
TOP
- Die Europameisterschaft
Ein tolles Turnier, mit einem sensationell hohen Anteil an unterhaltsamen, spannenden und überraschenden Spielen, kurz: das beste Turnier, das ich als Erwachsener erlebt habe. - Deutschland
Zweiter. Hätte ich vorher nicht gedacht. - Spanien
Erster. Hätte ich vorher auch nicht gedacht. - Die Mannschaft, die über das Turnier den besten Fußball gespielt hat, gewinnt auch das Endspiel
- Türkei
- Russland
- Die Niederlande in der Vorrunde
- Philipp Lahm
- Bastian Schweinsteiger, Fußballgott
- Der offensive Lukas Podolski
- Artur Boruc
- Yuri Zhirkov
- Franck Ribéry
- Hamit Altintop
- Mehmet Scholl
- Sarah Brandner
- Ballacks Freistoß gegen Österreich
- Schweini-Poldi-Lahmi-Tore
- Deutsch-türkische Völkerverständigung
- Türkische Mannschaftsärzte beim Flicken einer Platzwunde
- Das Schweizer Fernsehen, das da ist, wenn man’s braucht
- Regenschlachten
- Die letzten Minuten der Spiele, an denen die Türkei beteiligt war
- deutsche Sportblogs zur EM (insbesondere AAS und das EM-Blog)
- Taktikdiskussionen nach gewonnenen Spielen
- der tägliche Arnd Zeigler
- der tägliche EM-Podcast des Guardian
- Wettschulden
- Der Song Seven Nation Army von den White Stripes
- Autokorsos
- Innenstädte nach gewonnenen EM-Spielen
- Das Wort “Grölmodus“
- EM08-Hashtags, wenn Twitter funktioniert
FLOP
- Italien
- Frankreich
- Griechenland
- Österreich
- Cordoba-Referenzen
- Schweiz
- Die Niederlande in der Finalrunde
- Vorrundeneuropameister
- Luca Toni
- Petr Cech
- Antonis Nikopolidis
- Michael Ballack
Der ewige Zweite. - Christiano Ronaldo
Ein schönes deutsches Wort dazu: Schadenfreude. - Mario Gomez
- Kevin Kuranyi
- der defensive Lukas Podolski
- Franck Ribérys Verletzung
- Alexander Freis Verletzung
- Raymond Domenech
- Heiratsanträge nach Fußballspielen
- Otto Rehhagels Taktik, vor allem im ersten Spiel
- Interviews mit Otto Rehhagel
- Die Coaching-Qualitäten von Jogi Löw
- Die Zusammenstellung des deutschen Kaders
- Deutsche Mannschaftsärzte beim Flicken einer Platzwunde
- Fußballschauspieler
- Vierte Offizielle
- der Uefa-Bilderkontrollwahn
- die Bildregie der Fußballübertragungen
- Schwenks über Spielerfrauen, Politiker, Funktionäre und Fanclowns auf den Tribünen, während das Spiel läuft
- Gewitter zur falschen Zeit
- die Stromversorgung des Medienzentrums in Wien
- deutsche Flaggenphobikerdiskussionen
- elitäre Fußballexperten
- Taktikdiskussionen nach gewonnen Spielen
- (fast) ausnahmslos alle deutschen Kommentatoren, Moderatoren, Moderationen und Beiträge, die im Fernsehen zu sehen und leider meist auch zu hören waren
- Seebühnen
- die generelle Qualität der Fußball-Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
- “Waldis EM-Club”
- “Nachgetreten”
- Fandarsteller, zu denen nach den Spielen geschaltet wird
- Fandarsteller in den Stadien, die das Trikot einer Mannschaft tragen, ohne deren Fan zu sein
- Inszenierungen einer Fußballsendung als “Fußballporno” (SZ)
- kein Zweikanalton bei den Übertragungen (Kanal 1: mit Kommentar, Kanal 2: ohne)
- Twitter, wenn’s mal wieder nicht funktioniert
Fußballgötter
Audio: Ausschnitt aus 606 vom 25.6.2008
Schweini, du bist ein Fußballgott
Poldi, du bist ein Fußballgott*
Philipp, du bist ein Fußballgott
Danke für alles!
*in der Offensive
Sonst noch was?
Man of the Match

Foto: Bastian
Danke, Bastian. Das hatte ich nicht erwartet.
Vorher:
Bastian Schweinsteiger wird - als Mensch, als Fußballer nicht immer - von allen gemocht. Das ist in München beim FC Bayern so und bei der Nationalmannschaft ebenfalls.
Quelle
Nachher:
Selten ließ sich der Stimmungsumschwung so sehr an einem Spieler festmachen wie dieses Mal an - hier schnell ein gemeinsames “oléolé Superschweini” - Bastian Schweinsteiger.
Quelle
Arnd, mach dich nackig [Update]
Arnd Zeigler, Radiomoderator, heute in seinem “EM-Spezial”:
MP3-Direktlink (kompletter Beitrag, 2:57 min), alle Folgen
Miroslav Klose erzielte in der 26. Minute des EM-Viertelfinales in Basel gegen Vize-Europameister Portugal sein 40. Länderspieltor. Der WM-Torschützenkönig von 2006 war nach Freistoß von Bastian Schweinsteiger per Kopf zum 2:0 erfolgreich.
Quelle

Arnd Zeigler (Symbolfoto, noch)
Arnd?
Warum Österreich nicht Deutschland ist
Video: Warum Österreich nicht Deutschland ist
(via Cordoba 1978 und Giganten-Kampf)
Respekt
Am Ende hat bei Franck Ribéry alles mit Respekt zu tun. Er will respektiert werden. So einfach ist das. Oder auch so schwierig. Denn mit dem Respekt ist das so eine Sache. Alles erklärt er mit erhaltenem Respekt oder mangelndem Respekt. Es ist die Schule seines Viertels: Wenn du nichts hast, ist Respekt das Einzige, was zählt.
Aber Freunde sagen: An dem Tag, an dem seine Frau sich hier nicht mehr wohlfühlt, könnte es ein Problem geben. Ribéry selbst schwärmt von England, von der Rasanz der Premier League.
Gerade erst gefunden, aber immer noch lesenswert: Ein ein Monat altes Interview von Franck Ribéry aus dem ‘Stern’. Noch ein Zitat:
Er hat sich nie behauptet, wenn es eine Krise gab. Er ist dann immer verschwunden, oder besser gesagt: Er hat sich verschwinden lassen.
(via)