25. August 2008
Für Mark van Bommel
Hohe Bäume fangen viel Wind.
Mark van Bommel am 23. August 2008
Ich muss jetzt aber mehr Vorbild sein und mich mehr im Griff haben.
Mark van Bommel am 8. August 2008
Lieber Mark, ich mag dich. Ich fand auch die Entscheidung richtig, dich zum Kapitän zu machen. Ich werde auch nicht vergessen, wie du in einer grottigen Saison fast der einzige warst, der auf höherem internationalem Niveau mithalten konntest und dem Druck gewachsen war.
Das Image des überharten, zuweilen unfairen Fußballers wirst du nicht mehr los, zumindest nicht mehr in der Bundesliga. Dieses Vorurteil aber auch noch weiter zu bedienen, ist alles andere als hilfreich. Du bist Kapitän des FC Bayern – und da nützt es uns nichts, wenn du andauernd auf der Tribüne sitzen musst. Das Amt ist eine Ehre, bitte erweise dich als würdig. Du sagst selbst, dass du dich mehr im Griff haben musst. Halte dich daran.
Auch wenn ich zweifle, dass man seine Spielweise nach 16 Jahren als Fußballprofi noch groß ändern kann: sprich mal mit Philipp, vielleicht kann er helfen. Denn eigentlich musst und sollst du auch gar nicht die Spielweise ändern, du musst nur lernen, den Dämon in dir zu zähmen. Und das schafft man vielleicht auch noch als 31-jähriger.
16. August 2008
Die Erkenntnisse des 15. August 2008
Trotz Dopings rührt mich ein Olmypiasieg einer deutschen Schwimmerin, dieser Schwimmerin, nach der Vorgeschichte der letzten Tage und ob der dann gezeigten Freude. Dafür liebe ich als Zuschauer Spitzensport, immer noch, trotz allem.
In einer Arena treten Opernsänger vor Opernpublikum auf. Passt doch. Soll sich aber dann später keiner über die Scheiß-Stimmung aufregen. Und irgendwie hätte der Mann mit den früher schiefen Zähnen die Textzeile “Nessun dorma!” doch auf Deutsch singen sollen. Oder portugiesisch, für Lucio. So versteht das doch nur Luca Toni – und der konnte leider nicht mitspielen.
In Deutschland singen im Fernsehen alle immer brav Playback, selbst Opernsänger. Eigentlich ein Sakrileg für die Branche. Schlimm. Dann kann auch ein DJ eine Platte auflegen.
Unoriginellste Erkenntnis des Tages:
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15. August 2008
Seit frühmorgens regnet es in München (fast) ununterbrochen, draußen sind es nur noch 13 Grad Celsius – ist aber alles egal, denn heute geht es endlich wieder los. Ich bin so heiß, da sind die Außentemperaturen auch wumpe. Und freue mich, wenn Paul Potts irgendwann verstummt und es auf dem Platz wieder wichtig wird.
Zur Feier des Tages empfehle ich ein Interview mit Gregor Weinreich, dem Vorsitzenden des Club Nr. 12. Ein Auszug:
Aber auch über kleinere rote Farbtupfer würden sich die Fans schon sehr freuen. […] Dazu müsste man auch gar nicht viel Geld in die Hand nehmen oder große Planungen machen: ein paar Eimer rote und weiße Farbe, und los geht’s! So was kann innerhalb von Stunden organisiert werden, und es gäbe viele freiwillige Helfer.
Was ein Schelm. Und weiter:
Auf der einen Seite würden Fans gerne eine kreative, eigenständig finanzierte Aktion durchführen. Das geht aber nicht, weil auf der anderen Seite die ARD auf Kosten des Gebührenzahlers für einen ordentlichen fünfstelligen Betrag einfallslose Fähnchen verteilt, damit der Fernsehzuschauer den Eindruck bekommt, es wäre eine bessere Stimmung im Stadion.
In diesem Sinne: schönen Gruß an Herrn Simon.
7. August 2008
Die Es-gibt-noch-Hoffnung-auch-wenn-sie-aus-einem-anderen-Kulturkreis-kommt-Meldung des Tages stammt von Javier Cáceres und steht unter der Überschrift „Ausgebrüllt“ in der gedruckten „Süddeutschen Zeitung“ (leider nicht online): Real Madrid hat seinen Stadionsprecher nach einer Saison wieder rausgeschmissen. Der Widerstand gegen die „akustische Anmache“ (Cáceres) sei zu groß gewesen, Medien und Vereinsmitglieder fühlten sich durch die „permanente Anbrüllerei“ respektlos behandelt. Der Sprecher hatte, so Cáceres, den
ganzen Kirmes- und Eventquatsch imitiert, der auch in Bundesligastadien und bei Spielen der Nationalelf üblich ist … All dieser ganze Humbug, den man früher nicht brauchte, als man in ein Fußballstadion ging, wenn’s hochkam die Vereinshymne hörte und ansonsten bloß Fußball schaute. Ohne Brimborium.
2. August 2008
Neulich, im Grünwalder Stadion.
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16. Juli 2008
Du weißt, dass Anzeigeprobleme für den Internet-Explorer zweitrangig sind, wenn du auf einmal mit Knoppix surfen musst. Will sagen: mein PC will nicht mehr mit mir zusammenarbeiten, zumindest nicht mehr unter Windows XP.
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14. Juli 2008
Nachdem die Versorgungslage am Münchner Videothekenmarkt immer schlechter wird (und meine Automatenvideothek um die Ecke auch kein Sortimentsriese ist), suche ich jetzt bei einer Online-Videothek mein Cineasten-Glück. Da lässt sich schon einiges finden:

Screenshot: Meine allererste Wunschliste. Man sieht, dass die FSK-18-Freischaltung erst später kam.
Wenn alles klappt, kommen morgen die ersten DVDs an. Und dann kann ich auch die Rubrik ‘Filme‘ weiter füllen, die hier still und heimlich eingezogen ist.
*Update
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