Richard aus London, Tottenham Hotspurs-Fan seit 40 Jahren, berichtet vom 4:4 seines Clubs gegen Aston Villa – und dass er solche Spiele körperlich nicht mehr ertrage:
Ein Anruf bei der besten Fußball-Call-In-Show dieses Planeten (sorry, Arnd), 606 auf BBC Radio 5 Live, der beispielhaft für die Qualität der Sendung steht – und für das, was man als Fußballfan durchmacht.
Quelle: 606-Podcast der BBC, der in voller Länge hier zur Verfügung steht
[Nachtrag 8.10.]
Den Anruf eines Zuhörers oder Zuschauers als Beleg für die Qualität einer Sendung zu nehmen, ist natürlich ein wenig gewagt (vgl. auch meinen weiterführenden Kommentar). Aber jede Sendung hat halt die Anrufer, die sie verdient…
Bilanz der Bundesliga nach den ersten beiden Spieltagen in der Champions League: Sechs Spiele, fünf (!) Niederlagen (je zwei für Bremen und Stuttgart, eine für Schalke), nur ein Sieg (Schalke in Trondheim). Kai Pahl aka Dogfood schreibt in seinem Blog, dass Marcel Reif offenbar “die Stuttgarter im europäischen Schwanzlängenvergleich für ganz kleine Piepmänner” hält. Das ist mir fast noch zu schmeichelhaft – bisher haben in dieser Champions-League-Saison alle drei deutschen Vereine kleine Piepmänner, auch wenn Schalke immerhin in Norwegen gewinnen konnte. Hoffentlich machen es die Bayern im UEFA-Cup morgen besser, sonst sehe ich schwarz für die Fünf-Jahres-Wertung (Zwischenmeldung nach den heutigen Spielen: Deutschland immer noch Sechster, einen Platz hinter Rumänien).
Einblendung des Webshops von Radiohead, wenn man wissen will, wieviel man für den Download des neuen Albums “In Rainbows” bezahlen muss und nach dem ersten Hinweis “IT’S UP TO YOU” noch einen zweiten Klick auf das daneben abgebildete Fragezeichen wagt.
727 Millionen Euro. So hoch ist laut BBDO der Markenwert des FC Bayern München, der damit nach einer gestern von der Werbeagentur veröffentlichten Rangliste europäischer Fußballvereine auf den sechsten Platz kommt. Kein anderer deutscher Verein konnte sich in den Top Ten platzieren, erst auf Rang 13 folgt Schalke mit 436 Mio. Euro, auf Platz 19 (Vfb Stuttgart - 288 Mio.) bzw. 20 (Werder Bremen - 275 Mio.) sind dann weitere deutsche Vereine zu finden. Auf den ersten Plätzen landen die üblichen Verdächtigen: Real Madrid (1.063 Mio.), Barcelona (948 Mio.) und Manchester United (922 Mio.).
SZ: Eine deutsche Mannschaft sehen Sie nicht im Kreis der Favoriten?
International sind die Reibungsverluste oft zu fundamental, um auch in den letzten Schlachten zu bestehen. Diesbezüglich hat keine deutsche Elf mehr Substanz als Bayern München.
Zeit für ein paar Krokodilstränen. Ich vermisse Dich, Champions League.
[Nachtrag 19.9.]: Inzwischen ist das Interview auch online erschienen – mit einem Zeitstempel (17.9., 17:07 Uhr), der wohl geschwindelt ist (der erste Kommentar unter dem Artikel datiert auch erst vom 18.9., 15:24 Uhr). Schön zu wissen, liebe SZ, wann der Artikel ins Redaktionssystem eingegeben wurde. Nicht schön, dass Eure Angabe suggeriert, er wäre auch zu dem Zeitpunkt online gegangen. Ich habe länger geschaut, auch die Online-Suche von Sueddeutsche.de bemüht, konnte das Interview aber am Dienstag Vormittag noch nicht finden. Vielleicht ist es ja auch schon am 17.9. online gegangen – war aber noch nicht verlinkt. Und dass die SZ zur Steigerung der Klickraten solch einen Artikel in drei Teile teilt, finde ich auch unschön, lässt sich mit SZ-eigenen Bordmitteln aber umgehen.