Eine bulgarische Zitrusfrucht

Sehr schönes und bezeichnendes Zitat, das der “Spiegel” (gedruckte Ausgabe) da von einem Berater des bulgarischen Fußballers Dimitar Berbatov gefunden haben will. In einen Vertragsentwurf notierte der nach Angaben des Nachrichtenmagazins:

Die Beratungskommission wird dem Spieler (…) in Rechnung gestellt. Ich weiß nicht mehr, ob’s 5 oder 10 Prozent seines Bruttoverdienstes ist. Die Zitrone wird also ausgepresst!

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350 Millionen Euro Beraterhonorar

Dass Siemens eine richtig dicke Schmiergeld-Kasse hatte – nach Meldungen vom Donnerstag sind im Konzern inzwischen 1,3 Milliarden Euro an “zweifelhaften Zahlungen” entdeckt worden – kann ich mir ja noch einigermaßen vorstellen. Aber dass der Münchner Industriegigant allein im Jahr 2007 zur Aufdeckung des Skandals für externe Berater, Untersuchungen und Anti-Korruptionsmaßnahmen auch mal eben 347 Millionen Euro ausgegeben hat, übersteigt dann doch mein Vorstellungsvermögen.

NETZEITUNG: Siemens-Skandal erreicht Milliarden-Dimension