„Ich hätte Luca Toni gerne behalten“

Ein Linktipp in eigener Sache: gses hat mich im Rahmen seiner Bloggerblick-Umfrage noch einmal zum FC Bayern interviewt: „Ich hätte Luca Toni gerne behalten“.

Gestern, im Stadion

Ein Tondokument. Vom zweiten Tor gibt es leider keinen Mitschnitt, ich war abgelenkt.

Noch was: mehr zum Spiel sagen ich (und André) in der von Max-Jacob Ost betreuten Blogschau von Spox.com. Die ist immer sehr lesenswert, heute aber besonders ((Wenn wohl auch nicht unbedingt für alle, die bei Spox die Blogschau kommentieren … dort wurde das Interview als “überflüssig”, “langweilig”, “kindisch” oder gar als Satire angesehen – und die Interviewten als “übermütige Erfolgsfans”. Nun ja. Ich fand und find es gut.)).

Dogfood fragt, elf Freunde* antworten

Heute Abend geht die Bundesliga wieder los. Zum Rückrundenstart gibt es ein mit meiner Wenigkeit (und anderen, s.u.) geführtes Interview über den FC Bayern.

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Dogfood: Wie hat sich eigentlich die Hinrunde aus Bayern-Sicht angefühlt? War das (über weite Strecken) mehr eigenes Versagen oder stärker gewordene Konkurrenz?

Probek: Die Tendenz ist dein Freund, sagte einst ein bekannter Fußballphilosoph – und so gesehen hat die Hinrunde letztlich ein gutes Gefühl hinterlassen. Dass die Konkurrenz stärker wird, sollte angesichts des nominell – wie immer – stärksten Kaders auf Seiten der Bayern zumindest in der Bundesliga kompensierbar sein. Die nationale Konkurrenz darf und soll auch gerne mal stärker werden, vor allem im internationalem Auftreten. In der Bundesliga können die Bayern sich in der Regel ja eher selbst schlagen. Was sie zuletzt und saisonübergreifend leider öfters taten. Aber da sind wir auf dem Weg zur Besserung. Ich hab’ ein gutes Gefühl*.

*vgl. http://twitter.com/probek/status/7592469296

 

Dogfood: Die Bayern-Hinrunde war stellenweise wackelig, von Verunsicherung geprägt, aber in den letzten vier Bundesligaspielen fuhr man vier Siege ein (15:4 Tore), dazu der Sieg bei Juve. Auf der anderen Seite könnte man einwenden, dass die vier Bundesligisten ausnahmslos der unteren Tabellenhälfte angehörten und auch Juventus – na ja… was hat die Winterpause den Bayern gebracht?

Probek: Rein faktisch: die Unterbrechung des Laufs, egal für wie stark man die letzten Gegner hält. Die Erkenntnis, dass es kaum eine Verletzung gibt, die Ribéry nicht vom Fußballspielen abhalten kann. Und keine Aufklärung darüber, ob Nerlinger vernünftige Einkaufspolitik machen kann. Verkaufen bzw. verleihen kann er aber offenbar.

Max (GNetzer): Die “Aufholjagd” der Bayern zum Ende der Rückrunde hatte für mich einen interessanten Aspekt: Sowohl van Gaal, van Bommel als auch Nerlinger und Hoeneß haben als den entscheidenden Faktor für den Umschwung die positive Stimmung auf der Jahreshauptversammlung genannt (an dieser Stelle kann auch K.H. Rummenigge beruhigt aufatmen – sein “Gedicht” hat keinen tieferen Schaden angerichtet – vermutlich hat niemand zugehört…). Das ist eine Eigenart des modernen Fußballs: Eine Einrichtung, die ursprünglich rein juristisch/ökonomisch ausgelegt ist, kann einen Verein wesentlich in seinem Saisonverlauf beeinflussen. Die Fans sind sich sicher: Hier werden wir gehört, genug Medien sind meist (außer in Hamburg…) vor Ort und berichten über jeden kleinen Tumult. Umgekehrt kann es auch zu einem Schulterschluss zwischen Mannschaft und Mitgliedern kommen. Wundert mich, dass das “Phänomen JHV” noch von niemandem journalistisch bearbeitet wurde.

Probek: Ich würde die Macht der Mitgliederversammlung aber auch nicht überhöhen, es kam auch noch exzellentes Timing und Glück dazu. Denn die Versammlung hätte auch noch harmonischer verlaufen können – an van Gaals Stuhl hätte der Boulevard dennoch ordentlich gesägt, wenn er in der Vorrunde der Champions League ausgeschieden wäre. So konnte man ihm, rein von den Spielergebnissen, kaum noch ans Bein pinkeln. Aber die nächste (Ergebnis-)Krise wird irgendwann kommen, vermute ich – und damit auch das nächste In-Frage-Stellen des Trainers.

 

Dogfood: Ist bei van Gaal die Zeit des Experimentierens endgültig vorbei oder gibt es noch das Risiko dass er wieder mit Aufstellungen und Taktiken spielt und dadurch etliche Spiele wegschmeißt wie in der Hinrunde?

Probek: Die Reduzierung des Kaders spricht ja eher dafür, dass van Gaal jetzt seine Mannschaft gefunden hat. Oder meint, gefunden zu haben. Allerdings glaube ich nicht, dass der Prozess schon abgeschlossen ist: es werden schon noch Spiele kommen, die für Außenstehende abstruse Aufstellungen sowie unverständliche Ein- und Auswechslungen bereit halten und die Nerven auch der eigenen Fans aufs Äußerste strapazieren.

Catenaccio: Mich würde mal interessieren, wie stark der Druck von Außen auf van Gaal war, dass er mit den Experimenten aufhörte? Meiner Meinung war der Medien- und Vorstandsdruck sicherlich nicht ganz unerheblich.

Probek: Hat er mit den Experimenten aufgehört? Sicher? Da der Druck immer da ist, wenn die Bayern nicht auf dem ersten Tabellenplatz stehen (manchmal sogar, wenn), kann und sollte das eigentlich kein Faktor sein. Ich glaube auch nicht, dass van Gaal sich von dem Rumoren allzu sehr hat beeindrucken lassen. Zumindest hoffe ich das. Er ist ja auch nicht unbedingt als harmoniesüchtig bekannt, der soll mal schön sein eigenes Ding durchziehen. Ein wenig Glück (siehe den vorletzen CL-Spieltag und die Schützenhilfe durch Bordeaux, s.o.) gehört aber auch dazu, sonst sähe es jetzt vielleicht ganz anders aus.

Die Bayern haben aber nach der Wundertüte Klinsmann einen gestandenen Trainer mit einer bekannten Spielphilosophie haben wollen: jetzt müssen sie den auch mal machen lassen. Selbst wenn der Vorstand und das Management es gewohnt waren, ins Sportliche reinzureden.

Was mich eher erstaunt: dass sogar die Vereinsführung verunsichert war, ob die eigenen Mitglieder bereit sind, die Mannschaft und den Trainer auch in vermeindlich schwereren Zeiten zu unterstützen. Dass die nach eigener Aussage Bammel vor der Hauptversammlung hatten, weil es sportlich gerade mal nicht 100-prozentig lief, finde ich eher bedenklich. Als ob nicht allen bewusst wäre, dass man im selben Boot sitzt. Es waren mitnichten die einfachen Vereinsmitglieder, die im Verein für Unruhe sorgten. Das hat der Vorstand in den letzten Jahren schon ganz gut selbst geschafft.

Dogfood: Ich glaube eher dass van Gaal durch Verletzungen und schmaler werdenden Kader zu seinem Glück gezwungen wurde (Gomez) und sich dadurch ein Nukleus hat stabilisieren können – daher die Frage ob van Gaal durch einen vollen, gesunden Kader wieder anfängt ein paar Wochen lang Mad Scientist zu spielen.

Was den Druck angeht: ich bin gespannt ob einer der “Dreierbande” Hoeneß, Rummenigge und Beckenbauers Ghostwriter durch die Personalverschiebungen (Beckenbauer raus, Hoeneß ins Präsidium) leiser wird oder ob mit Nerlinger nun noch ein vierter Lautsprecher wächst – kann man bei Bayern Nerlingers Job machen, ohne dass man langfristig zum Lautsprecher wird?

Probek: Freiwillig oder unfreiwillig, warum auch immer: es läuft jetzt sicher besser als am Anfang der Saison. Mir wäre ja eine Erklärung, die auf einen gewollten Eingriff des Trainers und einen großen Plan im Hintergrund rückschließen lässt, lieber – aber: sei’s drum. Ob der letzte Lauf aber ausgerechnet dem Wechsel Gomez für Toni zuzuschreiben ist, wage ich zu bezweifeln. Nichts gegen Gomez, aber die Tore, die er dann gemacht hat, hätte ich auch Toni zugetraut. Und mal Klartext: bevor Gomez auch nur ansatzweise das Standing und die Klasse Tonis erreichen kann, muss er noch einiges dazulernen. Auch wenn er mit Sicherheit das Talent dazu hat, ein noch besserer Stürmer als der Italiener zu werden.

Die Tendenz van Gaals zum Mad Scientist wird ansonsten schon dadurch eingebremst, dass der Kader verkleinert wurde. Abgesehen davon, dass ich ihn so mad gar nicht fand.

 

Dogfood: Ist Bayern immer noch Gefangener der Launen und Gesundheit vor allem von Ribéry? Wird dies Ribérys letzte Saison sein?

Probek: Nein, diese Saison ist man nicht mehr ausschließlich von Ribéry abhängig, sondern von Ribéry und Robben. Ein Riesen-Fortschritt, zumal beide ja zuverlässig spielen.

Im Ernst: auf dem bisherigen Niveau braucht man nicht unbedingt Spieler dieser Güteklasse. Ribéry und Robben sind Solisten, die in der Endphase der Champions League die Spiele entscheiden können. Allerdings stimmt die sehr, sehr ordentliche Leistung gegen Juventus zuversichtlich, dass man nicht mehr so abhängig von den Launen eines einzelnen Weltklasse-Spielers ist. Zugegeben: in den Finalspielen der Champions League hätte ich beide aber schon gerne dabei. Und sei es nur als Joker.

Ob dies Ribérys letzte Saison bei den Bayern ist? Ich wüsste ehrlicherweise kaum etwas, was dafür spricht, dass er bleibt. Also ja. Bis dahin macht er aber für Bayern noch sieben Spiele in der Champions League.

 

Dogfood: Hat sich das bereits nach einer “Nerlinger-Winterpause” angefühlt? Momentan macht das Gerücht die Runde, das HSVs Jerome Boateng im Sommer zu den Bayern wechseln könnte. Passt er in das Beute-Schema der Bayern und Nerlingers und würde seine Verpflichtung nicht nur dann Sinn machen, wenn der Vertrag mit van Buyten nicht verlängert wird?

Probek: Eine Nerlinger-Winterpause? Glücklich die, die in diesen paar Monaten schon seine Handschrift erkennen können, ich kann da noch nichts typisch Nerlingerisches erkennen. Gemach, gemach.

Da van Buyten gerüchteweise nur deswegen gehalten wurde, damit die kleine Diva bei Launen bleibt, könnte der bevorstehende Abgang von Ribéry auch das Ende van Buytens bei Bayern einläuten. Was dagegen spricht: van Buytens Leistungen der letzten Monate, die ich kaum noch erwartet oder erhofft hatte.

Ob das alles aber nun Indizien für oder gegen eine Verpflichtung Boatengs sind, wage ich nicht zu beurteilen. Traditionell kaufen die Bayern eher fertige Spieler. Da sie aber mit van Gaal einen Trainer haben, der mit jungen, noch formbaren Spielern die größten Erfolge hatte, spricht das auf der anderen Seite für eine Verpflichtung Boatengs oder anderer, vielversprechender Talente. An dieser Stelle mal ein Gruß nach Bremen, so nebenbei.

 

Probek: Möchtest du abschließend noch was sagen?

Probek: Ja. Ciao, Luca! Viel Glück und Erfolg in Rom und: danke.

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Hintergrund
Eine spontane Idee des Blog-Großmeisters Dogfood hat in nur 48 Stunden den im Kollektiv geschriebenen, meiner bescheidenen Meinung nach sehr, sehr ordentlichen Halbsaisonvorschaummeisterschaftsausblickabstiegskampftext “Der Rückrunden-Vorschauer” entstehen lassen ((Diese Entstehung des Textes lässt sich übrigens sehr schön auf Etherpad verfolgen)), dessen Passage zum FC Bayern hier dokumentiert wird und der bei Dogfood als achtteilige Serie erschienen ist: Und so allgemein … (1), Tief da unten (2), Die, die schon streng riechen (3), Die mit dem Rückspiegel (4), Die, wo Ambition > Platzierung (5), Die, die aus dem Hinterhalt … (6), Die, die wollen würden … (7) und Die da oben (8).

Als Teilnehmer sei gesagt: es war mir eine Ehre. Allen Beteiligten danke ich, allen voran dem Initiator, aber auch Catenaccio, Enno, Heinzkamke, Kurtspaeter, GNetzer, Medispolis, Milhouse, Nick und Stefan.

*ob wir wirklich elf Freunde sind, weiß ich ehrlicherweise nicht. Elf sind wir aber auf jeden Fall.

Für Franck

[TABLE=8]

Eine kleine Entscheidungshilfe für Franck Ribéry, falls er demnächst zu einem größeren Verein wechseln will: eine  „ewige“ Tabelle mit den 31 – nach Spielergebnissen bzw. Punkten – erfolgreichsten europäischen Fußballmannschaften. ((Sp = Spiele, S = Siege, U, = Unentschieden, N = Niederlagen, T+ = Tore (geschossen), T- = Tore (kassiert), TD = Tordifferenz, P = Punkte (nach der Drei-Punkte-Regel); P/S = Punkte pro Spiel; Quelle. Gezählt wurden alle Europapokalspiele von der Saison 1955/56 bis 2007/08, inklusive des Intertoto Cups, der UEFA Champions league, des UEFA Cups, des UEFA Intertoto Cups (“UI-Cup”) sowie der Clubweltmeisterschaften 2000 und 2005 bis 2007. Die Tabelle ist nach Spalten sortierbar und steht (zum selbst- bzw. weiterbasteln) auch hier zur Verfügung.)) ((Zum Vergleich: eine Liste mit Titelgewinnen gibt die Wikipedia her.))

„Er opfert sich für den Verein auf“

Es wäre in jedem Fall gut für das Team und den Klub, wenn er einen Zweijahresvertrag bekommen würde. Er opfert sich für den Verein auf. Dafür hätte er verdient zu bleiben.

Franck Ribéry über Mark van Bommel.

Den Crash vermieden

Gedanken zum FC Bayern nach dem Spiel gegen Lyon

Nach zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen ist ein Unentschieden immerhin ein leichter Aufwärtstrend; Befreiungsschläge sehen aber anders aus. Chancen für ein 2:1 hat es zwar gegeben, das 1:1 ist dennoch leistungsgerecht.

Das Unentschieden gegen Olympique Lyon spiegelt somit ganz gut den derzeitigen Zustand der Mannschaft wieder: man weiß nicht so genau, wo man steht, alles ist im Umbruch, zum Teil unnötigerweise – und man schlägt sich im Zweifel selbst.

Dass die personifizierte Torungefahr das Tor zum Ausgleich macht, ist aber eine schöne Pointe. Allerdings: wenn Zé Roberto in seiner Karriere auch noch Tore am Fließband geschossen hätte, spielte er längst nicht mehr für den FC Bayern und wäre einer der besten Spieler der Welt.

So kann man einen Kapitän auch demontieren: indem man ihn einfach nicht spielen lässt. Unnötigerweise, schlechter als Demichelis hätte Mark van Bommel kaum spielen können.

Überhaupt: selten habe ich jemand so um eine Auswechslung betteln sehen wie Demichelis – ohne dass er erhört wurde. Dafür hätte beinahe Lucio Gelb für eine Attacke auf den eigenen Mann gesehen, als er den Argentinier energisch darauf hinwies, doch etwas weniger lethargisch aufzutreten ((ich sehe gerade, dass die beiden das vor einem Jahr schon mal praktiziert haben)).

Auch deswegen ist es mir ein Rätsel, warum Klinsmann nicht zur Pause oder spätestens ab der 60. Minute van Bommel für Demichelis brachte. Demichelis hatte unter Hitzfeld schon einmal abseits des Platzes Arbeitsverweigerung betrieben, als er im Mittelfeld statt in der Innenverteidigung spielen sollte. Diesmal hat er auf dem Platz die Arbeit verweigert. Und das alles, obwohl mit van Bommel ein gelernter defensiver Mittelfeldspieler auf der Bank saß.

Wieviele Freistöße und Ecken darf Bastian Schweinsteiger noch schießen, bevor es jemand macht, der das kann? Ich kann es nicht mehr ansehen, es ist einfach grausam. Dabei ist mit Massimo Oddo doch jemand im Kader, der dieses Handwerk beherrscht. Jeden Spieler jeden Tag besser machen – das Klinsmannsche Credo gilt offenbar nicht für Bastian Schweinsteiger. Und bis jetzt – leider – auch für keinen anderen Spieler.

Luca Toni könnte mal wieder ein Tor machen. Die Dinger, die er zur Zeit versiebt, hat er letzte Saison alle gemacht. Aber immer wieder eindrucksvoll, wie er Freistöße rausholt. So schön lässt sich kein anderer Spieler foulen.

So, das soll für heute reichen. Der angekündigte Blogbeitrag über Klinsmann …

… folgt spätestens am 18. November 2008. Dann sind 100 Tage seit dem ersten Pflichtspiel Klinsmanns vergangen, die Schonfrist gönne ich mir und ihm. Immer vorausgesetzt, er ist dann noch im Amt.

Nachtrag
Ein Foto vom Spiel ((eigentlich sind’s 22, die alle mit Autostitch zu einem einzigen Foto zusammengekleistert wurden)) — klicken macht’s übrigens groß.

FCB vs. Olympique Lyon, panorama shot (with a little help from autostitch.net)

Weitere Fotos vom Spiel, wie üblich, auf Flickr.

Nachtrag II
Sehr lesenswert: surfguard über die Idee, Demichelis statt van Bommel im Mittelfeld spielen zu lassen.

Immer noch sprachlos

Der Blogautor ist – wenn’s um den FC Bayern geht – immer noch sprachlos und bietet statt dessen visuelle Unterhaltung.

Der Blogbeitrag zum Fehlstart der Bayern in der Bundesliga, zu Klinsmann, Rensing, Lell und so … muss warten bis Mittwoch nach dem Champions League-Spiel gegen Lyon.

Im Grünwalder

Mehr Bilder, auch bewegte, nach dem Klick:

„Immer noch sprachlos“ weiterlesen

Tops und Flops der Europameisterschaft

TOP

  • Die Europameisterschaft
    Ein tolles Turnier, mit einem sensationell hohen Anteil an unterhaltsamen, spannenden und überraschenden Spielen, kurz: das beste Turnier, das ich als Erwachsener ((also seit der Weltmeisterschaft 1986)) erlebt habe.
  • Deutschland
    Zweiter. Hätte ich vorher nicht gedacht.
  • Spanien
    Erster. Hätte ich vorher auch nicht gedacht. ((Ich hatte auf Italien als Europameister getippt (und Luca Toni als Torschützenkönig!). Wer meine restlichen Tipps sehen möchte, kann z.B. hier gucken. Oder besser hier.))
  • Die Mannschaft, die über das Turnier den besten Fußball gespielt hat, gewinnt auch das Endspiel
  • Türkei
  • Russland
  • Die Niederlande in der Vorrunde
  • Philipp Lahm
  • Bastian Schweinsteiger, Fußballgott
  • Der offensive Lukas Podolski
  • Artur Boruc
  • Yuri Zhirkov
  • Franck Ribéry
  • Hamit Altintop
  • Mehmet Scholl
  • Sarah Brandner
  • Ballacks Freistoß gegen Österreich
  • Schweini-Poldi-Lahmi-Tore
  • Deutsch-türkische Völkerverständigung
  • Türkische Mannschaftsärzte beim Flicken einer Platzwunde
  • Das Schweizer Fernsehen, das da ist, wenn man’s braucht
  • Regenschlachten
  • Die letzten Minuten der Spiele, an denen die Türkei beteiligt war
  • deutsche Sportblogs zur EM (insbesondere AAS und das EM-Blog)
  • Taktikdiskussionen nach gewonnenen Spielen
  • der tägliche Arnd Zeigler
  • der tägliche EM-Podcast des Guardian
  • Wettschulden
  • Der Song Seven Nation Army von den White Stripes
  • Autokorsos
  • Innenstädte nach gewonnenen EM-Spielen
  • Das Wort “Grölmodus
  • EM08Hashtags, wenn Twitter funktioniert

FLOP

  • Italien
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Österreich
  • Cordoba-Referenzen
  • Schweiz
  • Die Niederlande in der Finalrunde
  • Vorrundeneuropameister
  • Luca Toni
  • Petr Cech
  • Antonis Nikopolidis
  • Michael Ballack
    Der ewige Zweite.
  • Christiano Ronaldo
    Ein schönes deutsches Wort dazu: Schadenfreude.
  • Mario Gomez
  • Kevin Kuranyi
  • der defensive Lukas Podolski
  • Franck Ribérys Verletzung
  • Alexander Freis Verletzung
  • Raymond Domenech
  • Heiratsanträge nach Fußballspielen
  • Otto Rehhagels Taktik, vor allem im ersten Spiel
  • Interviews mit Otto Rehhagel
  • Die Coaching-Qualitäten von Jogi Löw
  • Die Zusammenstellung des deutschen Kaders
  • Deutsche Mannschaftsärzte beim Flicken einer Platzwunde
  • Fußballschauspieler ((ich bin für eine konsequente, auch nachträgliche Bestrafung und Sperre für jede Art von Schwalben, für ausuferndes Rumgewälze nach vermeintlich harten Fouls, Zeitschinden, Diskussionen mit Schiedsrichtern usw.))
  • Vierte Offizielle
  • der Uefa-Bilderkontrollwahn
  • die Bildregie der Fußballübertragungen
  • Schwenks über Spielerfrauen, Politiker, Funktionäre und Fanclowns auf den Tribünen, während das Spiel läuft
  • Gewitter zur falschen Zeit
  • die Stromversorgung des Medienzentrums in Wien
  • deutsche Flaggenphobikerdiskussionen ((eine Lektüreempfehlung zum Thema. Was ein, zwei Ausländer denken.))
  • elitäre Fußballexperten
  • Taktikdiskussionen nach gewonnen Spielen
  • (fast) ausnahmslos alle deutschen Kommentatoren, Moderatoren, Moderationen und Beiträge, die im Fernsehen zu sehen und leider meist auch zu hören waren
  • Seebühnen
  • die generelle Qualität der Fußball-Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
  • “Waldis EM-Club”
  • “Nachgetreten”
  • Fandarsteller, zu denen nach den Spielen geschaltet wird
  • Fandarsteller in den Stadien, die das Trikot einer Mannschaft tragen, ohne deren Fan zu sein
  • Inszenierungen einer Fußballsendung als “Fußballporno” (SZ)
  • kein Zweikanalton bei den Übertragungen (Kanal 1: mit Kommentar, Kanal 2: ohne)
  • Twitter, wenn’s mal wieder nicht funktioniert