Da ist das Ding! [Nachtrag: Best Of]

Wer sich kurz vor Bundesligasaisonstart noch mal anhören mag, wenn ein paar Blogger über Fußball quatschen: der erste Testlauf eines gemeinsamen Fußballblogger-Podcasts des Ballpodder-Netzwerks ist online ((oder auch offline: hier geht’s zum Download; s.o.)) anzuhören (das Ding ist ungeschnitten und unbearbeitet, bitte also um Mildwalte):

Nachtrag (11. August)
Es gibt jetzt auch eine Best-Of-Version unseres kleinen Küchenpodcastversuchs, mit 51 statt 96 Minuten quasi das Konzentrat unseres rohen Gelabers (gepimpt editiert von dogfood, vielen Dank!):

Ballpod Podcast-00-1 by dogfood (MP3, 47 MB, 51 Minuten)

Vor Ort, d.h. in Teufels Probeks Küche trafen sich: Alex/gses (rasenschach.eu/blog), der Stadtneurotiker (anstosspunkt.org), dogfood (allesaussersport.de) und Probek (probek.net), (erfolgreich) zugeschaltet wurde: heinzkamke (angedacht.wordpress.com). Dabei sind dogfood und der Stadtneurotiker auf dem rechten Kanal zu hören, Alex und Probek auf dem linken.

Ablauf ((der ungeschnittenen Version!)) (Minute):
1. Tipps zur Meisterschaft bzw Themen (ab 1:55)
– TSG Hoffenheim (Alex; 2:10)
– Schalke (5:00)
– Bayern (dogfood; 6:20)
– Bayern (Stadtneurotiker; 10:00)
– Bayern (Probek; 12:20)

2. Europapokalplatztipps (ab 13:20)
– Schalke (14:10)
– Hertha (15:00; 17:20)
– Werder (19:20)
– Leverkusen (22:00)
– Wolfsburg (28:15)
– BVB (32:20)
– HSV (35:00)
– VfB Stuttgart (40:40)

darunter
3. Vergeblicher Versuch einer Catenaccio-Zuschalte (28:00/31:30)

[PAUSE] ((ist als kleiner Schnitt bzw. Unterbrechung zu hören)) (41:20)

4. Zuschalte heinzkamke zum VfB Stuttgart (41:50 bis 51:00)

5. Abstiegsdiskussionen (ab 53:00)
– Gladbach (56:00)
– Anflug eines Gladbacher Bloggers (59:30)
– dogfoods Abstiegskandidaten (1:01:00 bzw. 61:00)
– Frankfurt (1:02:00)
– FCN (1:06:00 bzw. 66:00)
– Bochum (1:10:00 bzw. 70:00)
– Freiburg (1:11:55 bzw. 71:55)

6. Trainerentlassungstipps (ab 1:13:20 bzw. 73:20)
– Hannover/Hecking (1:13:20)
– Labbadia/Veh (1:16:55)
– Gladbach
– Koller (1:19:00 bzw. 79:00)

7. Attraktivität der Bundesliga (1:20:10 bzw. 80:10)

8. Verabschiedung, Wünsche der Macher (1:34:00 bzw. 94:00)

⏏

Was klar ist (damit ihr das nicht in den Kommentaren schreiben müsst):

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Warum Blogger eine Interessenvertretung brauchen (Update: Netzwerkgründung)

Herr Wieland bekommt ein Schreiben vom Anwalt, doch bitte eine unliebsame Äußerung von seiner Website zu löschen ((und während der Diskussion über seinen Artikel kam mir die Idee zu diesem Aufruf)). Alexander Endl wundert sich, dass A-Blogger nichts von einer Interessenvertretung halten. Julia Seeliger findet es unpolitisch und realitätsfern, sich nicht organisieren zu wollen. Jens Weinreich hat gerade erlebt, wieviel Solidarität es im Netz gibt, musste aber als Einzelkämpfer auftreten, während die Gegenseite einfach ihre Verbandsresourcen nutzen konnte.

Ich finde, es ist Zeit für eine Interessenvertretung für Blogger. Oder auch nur für eine zentrale Anlaufstelle im Web für die gemeinsamen Probleme.

Schriftsteller, Schützen und Fußballfans haben Verbände gegründet … und da soll es so eloquenten Menschen wie Bloggern nicht gelingen, einen Interessenverband aufzuziehen? Kann ich nicht glauben, auch wenn die Gruppe der Blogger heterogen ist. Na und? Muss ja niemand mitmachen.

Aber auch schon deutlich unterhalb der Ebene eines Interessenverbands fände ich eine Anlaufstelle (eine Website mit Forum o.ä.) im Web eine gute Sache, um bei den alltäglichen Problemen, die das bloggen so mit sich bringen kann, Hilfe zu finden oder sich auszutauschen. Oder gibt es sowas schon?

Es gibt sicherlich diverse Websites, die sich mit diesen Problemen schon beschäftigt haben und diverse Betroffene, die ihre Probleme auf ihren Blogs geschildert haben, nur: eine zentrale Anlaufstelle, wo man diese Erkenntnisse bündeln könnte, gibt es nicht. Zumindest nicht meines Wissens.

Derzeit muss jeder bei jedem Problem mit seiner Website quasi von vorn anfangen und erst mal mühsam zusammensuchen, wie andere mit Abmahnungen, Zensurversuchen oder ähnlichem umgegangen sind. Schade und unnötig, sich immer wieder neu schlau machen zu müssen. Da könnte eine Website, die sich diesen Problemen widmet, schon helfen.

Sollte die Masse derer, die sich bei einer solchen Website anmelden oder mitmachen, eine gewisse Größe erreichen, kann man dann meiner bescheidenen Meinung nach schon mit einigem Recht darüber nachdenken, ob man nicht als Sprachrohr oder Interessenvertreter für Blogs auftreten könnte. Die Bündelung des Wissens ist also die eine Sache. Genauso gut kann man eine Stimme für die Vertretung gemeinsamer Interessen gebrauchen.

In einer Gewerkschaft aufgehen (oder mit ihr zusammenarbeiten oder gar selbst eine gründen) könnte man dann immer noch. Aber mal eine zentrale (Online-)Anlaufstelle für die Problemfelder zu haben, denen man sich als Online-Schreiber so aussetzt (Abmahnungen, Urheberrechte, Finanzierung, Professionalisierung uswusf.) wäre schon schön. Warum?

weil wir in Deutschland sind

weil es Abmahnungen gibt

weil es Rechtsanwälte gibt

weil es, obwohl die Blogger ein sehr heterogenes Völkchen sind, Probleme gibt, die gemeinsam besser zu lösen sind

weil man Solidarität organisieren soll und kann

weil man gegenüber den Gruppen, die die Arbeit als Blogger beeinflussen oder beeinflussen wollen (Politik, Wirtschaft, PR-Agenturen) vereint besser auftreten kann

weil man ernst genommen werden möchte

weil man dann Ansprechpartner für seine Probleme hat

weil die Außenwelt dann Ansprechpartner für Probleme mit Bloggern hat

weil schon ein gemeinsames Forum, in dem man das vorhandene Know-how zu den Problemen der Blogger (z.B. den Umgang mit Abmahnungen) bündelt, hilfreich sein kann

weil es eine Anlaufstelle für Probleme mit Urheberrechtsverletzungen geben sollte

weil es trotzdem jedem frei steht, sich vertreten zu lassen

Soweit meine Thesen. Was haltet ihr davon? Wer würde mitmachen? Wo gibt es schon Anlaufstellen?

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Statt eines Kommentars beim Kleriker

Liebe Leser,

nicht wundern, der folgende Text sollte eigentlich auf einer anderen Website als weiterer Kommentar in einer laufenden Diskussion zum Thema “Kinokultur” erscheinen. Da sich diese Website aber weigert, meine Kommentare so zu veröffentlichen, wie ich sie ins Kommentarfeld eingegeben habe (und ich das mehrmals erfolglos probiert habe), erscheint er jetzt hier. Es geht bei folgendem Kommentar um den Film “Ich spuck auf dein Grab” und die Motivation, sich solch einen Film anzusehen.

Wer also die Vorgeschiche der Diskussion verfolgen möchte, müsste zuerst diesen Blogeintrag lesen.

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