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Zehn Sportarten, auf die ich verzichten könnte (mit Begründungen und einem Nachtrag)

Mittwoch, den 14. Oktober 2009

1. Biathlon. Entweder, oder. Bitte entweder Langlaufen oder Schießen, nicht beides. Und nur weil die Deutschen in was gut sind, muss ich es nicht gut finden.

2. Cricket. Verstehe ich nicht und dauert zu lang. ((ist auch sowas von betrugsverseucht))

3. DTM. Okay, streng genommen keine einzelne Sportart, ich kann aber trotzdem darauf verzichten.

4. Gehen. Geht gar nicht. Affig.

5. Pankration/MMA. Mir zu brutal.

6. Reitsport. Kann gerne erhalten bleiben, aber bitte ohne Pferde. ((Halte eh nichts von Tiersport. Eine Sportart, die auf Tiere angewiesen ist, dann aber das eigene Sportgerät so gering achtet und dazu noch dauernd barrt und dopt, gehört verboten. Außerdem sieht Dressurreiten lächerlich aus.))

7. Straßenradrennsport. Doping.

8. Synchronschwimmen. Geht auch nicht.

9. Tanzsport. Siehe Synchronschwimmen und “Aussehen” bei Dressurreiten.

10. Wrestling. Kein Sport.

Alphabetische Auflistung ohne Rangfolge, aber mit ausreichender Ignoranz. ((Verzichten im Sinne von: muss ich nicht haben, auch nicht als Füller von Fernsehzeit.)) Inspirationsquelle: Liste der Sportarten. Nicht platziert: Zwergenwerfen, Paintball, Rhönradturnen und Kaninhop.

Nachtrag (22.10.2009)

Widerlich finde ich auch das Springreiten. Ich habe gehört, dass die Trainer den Pferden mit einem Knüppel an die Beine hauen, damit sie Angst vor der Stange kriegen und höher springen.

Indiskrete Kameras und ungerechte Schiedsrichterinnen. Und hinterher nehmen die Sportler Blumensträuße in Plastik entgegen, und dann werden sie von der Sado-Mutti in den Arm genommen und ziehen die Rotze hoch. Und über ihnen wird eingeblendet: 5,6, 5,6, 5,5 … Und dann denken sie – lächelnd! – an ihre Achillessehnen, ob die das nächste Mal noch mitmachen? Und an die Standpauke, die ihnen der Trainer halten wird und daran, dass alle Anstrengung umsonst war – und da sind wir dann wieder bei Stalingrad.

Eiskunstlaufen oder Kunstturnen sich anzusehen, ist wegen der Wertungspunkte so unerquicklich.

Walter Kempowski in „Sirius – eine Art Tagebuch“, zitiert nach Anstoß Online.

Niemand schlafe! Niemand schlafe!

Samstag, den 16. August 2008

Die Erkenntnisse des 15. August 2008
Trotz Dopings rührt mich ein Olmypiasieg einer deutschen Schwimmerin, dieser Schwimmerin, nach der Vorgeschichte der letzten Tage und ob der dann gezeigten Freude. Dafür liebe ich als Zuschauer Spitzensport, immer noch, trotz allem.

In einer Arena treten Opernsänger vor Opernpublikum auf. Passt doch. Soll sich aber dann später keiner über die Scheiß-Stimmung aufregen. Und irgendwie hätte der Mann mit den früher schiefen Zähnen die Textzeile “Nessun dorma!” doch auf Deutsch singen sollen. Oder portugiesisch, für Lucio. So versteht das doch nur Luca Toni – und der konnte leider nicht mitspielen.

In Deutschland singen im Fernsehen alle immer brav Playback, selbst Opernsänger. Eigentlich ein Sakrileg für die Branche. Schlimm. Dann kann auch ein DJ eine Platte auflegen.

Unoriginellste Erkenntnis des Tages:

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