Nürnburger, eine Gastrokritik

Fußball interessiert ja zur Zeit keinen, also fülle ich den Blog mal anders. Heute mit einer Gastrokritik. Gestern erstmals gegessen:

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Ein “Nürnburger”. Gibt’s bei McDonald’s für 1,79 Euro. So sieht er ausgepackt aus:

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Erster Eindruck: erstaunlich klein, das Ding. Und schnell verspeist, zu schnell. Geschmacklich kommt der Burger wie erwartet daher, wie man sich eine Bratwurstsemmel-Miniatur vorstellt: keine Offenbarung, aber auch keine Enttäuschung, ganz ordentlich. Mein Testexemplar hatte aber etwas wenig Sauce, was das ganze zu einem eher trockenen Vergnügen machte.

Burger-Fazit: Essbar. Angesichts des Preises und der geringen Größe bieten aber die in der selben Bulettenbudenkette deutlich günstiger angebotenen Hamburger-Variationen mit Käse bzw. Huhn das bessere Preis-Leistungsverhältnis, meiner bescheidenen Meinung nach. Mit fast zwei Euro spielt der Burger auch in einer Liga, bei der in München starke Konkurrenz aus der traditionellen Mitnahme-Gastronomie herrscht. Dieses Prachtexemplar einer Leberkässemmel meines Hausschlachters war zum Beispiel nicht nur deutlich nahrhafter, sondern auch noch preiswerter.