Nürnburger, eine Gastrokritik

Fußball interessiert ja zur Zeit keinen, also fülle ich den Blog mal anders. Heute mit einer Gastrokritik. Gestern erstmals gegessen:

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Ein “Nürnburger”. Gibt’s bei McDonald’s für 1,79 Euro. So sieht er ausgepackt aus:

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Erster Eindruck: erstaunlich klein, das Ding. Und schnell verspeist, zu schnell. Geschmacklich kommt der Burger wie erwartet daher, wie man sich eine Bratwurstsemmel-Miniatur vorstellt: keine Offenbarung, aber auch keine Enttäuschung, ganz ordentlich. Mein Testexemplar hatte aber etwas wenig Sauce, was das ganze zu einem eher trockenen Vergnügen machte.

Burger-Fazit: Essbar. Angesichts des Preises und der geringen Größe bieten aber die in der selben Bulettenbudenkette deutlich günstiger angebotenen Hamburger-Variationen mit Käse bzw. Huhn das bessere Preis-Leistungsverhältnis, meiner bescheidenen Meinung nach. Mit fast zwei Euro spielt der Burger auch in einer Liga, bei der in München starke Konkurrenz aus der traditionellen Mitnahme-Gastronomie herrscht. Dieses Prachtexemplar einer Leberkässemmel meines Hausschlachters war zum Beispiel nicht nur deutlich nahrhafter, sondern auch noch preiswerter.

Die Wertigkeit von Fußballspielern aus Sicht der zivilen Luftfahrt

Preise beim 'Lufthansa Fanflug' (Screenshot; Ausriss)

Screenshot (Ausriss): “Lufthansa Fanflug

Gestern schon im Stadion gehört und es (wie einer mein Sitznachbarn) für einen schlechten Scherz gehalten. Bei der Lufthansa gibt es bei einem Gewinnspiel Trikots von Bayernspielern zu gewinnen. In einer feinen Abstimmung: ein handsigniertes Trikot von Luca Toni dient als zweiter Preis – und eines von Miroslav Klose als dritter Preis. ((Über die Wertigkeit des vierten und fünften Preises ließe sich auch streiten, schließlich ist der fünfte Preis das Saisonfinale))

Die Paternoster-Mannschaft. Nicht. [Update]

oder auch: Die (vermeintliche) Mutter aller Fahrstuhlmannschaften

Update
Dreck. Meine Befürchtung aus der Fußnote trifft leider zu: Fussballdaten.de irrt. Die Daten von Fussballdaten.de für internationale Mannschaften (in diesem Fall aus Portugal und für Sporting Lissabon) sind für alles, was mehr als ein paar Jahre zurückliegt, so lückenhaft, dass diese automatisch “absteigen”, wenn sie nicht Meister werden (ich konnte nämlich nicht glauben, dass auch der FC Porto und Benfica Lissabon das unglaubliche Aufsteiger/Meister/Absteiger-Schicksal Sportings teilen). Und aus lückenhaften Daten automatisch generierte Saisonverlaufsgrafiken (so wie es Fussballdaten.de macht) sind nicht brauchbar. Damit erledigt sich auch meine schöne These von Sporting als Fahrstuhlmannschaft aller Fahrstuhlmannschaften, es sei denn, jemand findet noch eine Quelle mit vollständigen Saisonverläufen für die erste portugiesische Liga vom Gründungsjahr 1938 bis 1995 und widerlegt mich. Ok, das hat sich auch erledigt: Sporting ist von 1938 bis 1995 nie aus der ersten Liga abgestiegen und im schlechtesten Fall mal Fünfter geworden. Wenn das stimmt, was in der Wikipedia steht.

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Arnd, mach dich nackig [Update]

Arnd Zeigler, Radiomoderator, heute in seinem “EM-Spezial”:

[audio:der_nackte_zeigler.mp3]

MP3-Direktlink (kompletter Beitrag, 2:57 min), alle Folgen

Miroslav Klose erzielte in der 26. Minute des EM-Viertelfinales in Basel gegen Vize-Europameister Portugal sein 40. Länderspieltor. Der WM-Torschützenkönig von 2006 war nach Freistoß von Bastian Schweinsteiger per Kopf zum 2:0 erfolgreich.
Quelle

Arnd Zeigler (Symbolfoto)
Arnd Zeigler (Symbolfoto, noch)

Arnd?

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120.000 Inder können nicht irren

Ein TV-Tipp für heute:
Mohun Bagan AC – FC Bayern München, N-TV 14:45 Uhr (Anstoß)
Das letzte Spiel von Oliver Kahn. Vor seinem Abschiedsspiel. ((Und den diversen Benefiz- und Gaudi-Spielen, die dann i.d.R. noch kommen.)) ((Gespielt wird im zweitgrößten Stadion der Welt)) ((Alles über den FC Bayern in Indien (auf Englisch) ))

Weitere Fernsehfunde gibt’s im Sendersuchlauf. Wie immer.

Fernseh-Funde für Pfingstmontag, 12.5.2008: Er kam aus der Wüste

Feiertag, viel Zeit für Filmklassiker und klasse Filme (sowie ein Porträt). Und eine Ankündigung in eigener Sache.

Lawrence von Arabien, Kabel1 8:55 Uhr
Peter O’Toole, Omar Sharif, Anthony Quinn und Alec Guiness in David Leans Meisterwerk. Um die Zeit eine Arbeit für den Recorder oder ein Vergnügen für Feiertags-Frühaufsteher mit Durchhaltevermögen. Ungeschnitten ist der Film dreieinhalb Stunden lang, Kabel1 zeigt die auf rund drei Stunden gekürzte alte Kinofassung.

Ein mit sieben Oscars prämiertes Epos, das ich in voller Länge und zu meinem allergrößten Vergnügen im Kino sehen durfte. Anfang der 90er Jahre, frisch restauriert in 70mm-Projektion in einem voll besetzten, großen Münsteraner Kinosaal (Fürstenhof, inzwischen längst geschlossen). Bombastisch. Filme, für die das Kino erfunden wurde – für die Flimmerkiste eigentlich fast zu schade. Aber der Film kommt noch seltener in den Verleih, als dass er im Fernsehen zu sehen ist. Eine Suche bei Cinema und Kino.de führt jedenfalls ins Leere. Und wenn ich das Ergebnis einer Online-Suche beim Verband der Filmverleiher richtig interpretiere, habe ich damals sogar die letzte Chance genutzt, diesen Klassiker der Filmgeschichte auf der großen Leinwand zu erleben.

Berlin, die Sinfonie der Großstadt, 3sat 10:35 Uhr

Berlin – Sinfonie einer Großstadt, 3sat 11:40 Uhr

Eyes Wide Shut, ZDF 22:00 Uhr (Kritik)

Frank Sinatra 1915 – 1998, NDR 23:30 Uhr

Der eiskalte Engel, RBB 0:10 Uhr (Kritik)

Verdammt sind sie alle, NDR 0:30 Uhr (Kritik)

Wenn der Postmann zweimal klingelt, ZDF 0:40 Uhr

2046, WDR 1:00 Uhr (Kritik)

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