Mein Filmfest München 2011

Servus. Nutze ich doch mal den Blog, um an einer Stelle zu sammeln, was ich so über die 2011er Ausgabe des Filmfest München von mir gebe.

Miniaturkritiken der gesehenen Filme (Erstveröffentlichung auf Twitter):

BETTER THIS WORLD ★★★☆☆ — Doku. Wie das FBI und die Justiz mit zwei verführten jungen Männern umgeht: zum Kotzen. Wenn das so stimmt.

CORMAN’S WORLD ★★★☆☆ — Opulente Doku über einen Filmemacher mit opulentem Output: Roger Corman. Zum Hauptverneigen.

DIE GROSSE PASSION ★★★☆☆ — Ein langer, intimer Blick hinter die Kulissen der Oberammergauer Passionsspiele. Mehr Bayern geht nicht.

HESHER ★★★★☆ — Toll besetzte, toll gespielte Tragikomödie. Merke: Metal-Heads sind die besseren Therapeuten. Rock on! Herausragend.

LE HAVRE ★★☆☆☆ — Wie nennt man das? Magischer Realismus? Magerkost? Filmstillfilm? Kargstes Schauspiel? Jedenfalls: nichts für mich.

LONDON BOULEVARD ★★★☆☆ — “Notting Hill”, Gangsta-Version. In einer (zu leisen) OF einen Tick zu britisch für mich. Aber ganz nett anzusehen.

MACHETE MAIDENS UNLEASHED! ★★★☆☆ — Doku über (auf den Philippinien gedrehte) Exploitationfilme. Krasser Scheiß. Aber sehenswert.

MICHAEL ★★★★☆ — Spielfilm über den Alltag eines Pädokriminellen. Alles andere als unterhaltsam, aber sicher ein herausragender Film.

PHOENIX IN DER ASCHE ★★★★☆ — Access-All-Areas-Doku über Phoenix Hagen in der Saison 2009/10. Mehr Einblick in Spitzensport geht kaum.

POST MORTEM ★★★☆☆ — Langsamer, depressiver Film über ein Ereignis, das depressiv macht: den Militärputsch in Chile 1973. Sehenswert.

THE YELLOW SEA (The Murderer) ★★★☆☆ — Erst ein, dann zwei Männer, die sich, immer abstruser, aber immer unterhaltsam, durch China und Korea metzeln.

TYRANNOSAUR ★★★☆☆ — Bitterer Blick in die Vorhöllen, die in britischen Vorstädten aller Klassen warten können. Herausragend gespielt.

Bewertungssystem und weitere Filmkritiken: probek.net/filme.

Terminplan der Filme (mit Wertungen).

Jahreskartenbegleitschreiben

Neulich, in der Post:

Beilagen einer Jahreskarte (rechts unten)

Bild: Jahreskarte FCB 2010/11 — und Begleitschreiben

Beilagen einer Jahreskarte (im Bild rechts unten). Ich bin beeindruckt.

PS: Hier gibt es ein Foto meines Sitzplatzes

PPS: Und hier* ein Foto mit mir, auf meinem Sitzplatz ((Suchtipp: Fullscreen einschalten, rauszoomen (bin knapp nicht mehr in der Sonne) und die “Althein”–Zaunfahne suchen. Links neben dem Kaffeetrinker überm A sitzt: Probek)), aufgenommen bei diesem Spiel

*das Foto auf Tiefenpixel.de wurde inzwischen entfernt bzw. geändert

Nürnburger, eine Gastrokritik

Fußball interessiert ja zur Zeit keinen, also fülle ich den Blog mal anders. Heute mit einer Gastrokritik. Gestern erstmals gegessen:

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Ein “Nürnburger”. Gibt’s bei McDonald’s für 1,79 Euro. So sieht er ausgepackt aus:

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Erster Eindruck: erstaunlich klein, das Ding. Und schnell verspeist, zu schnell. Geschmacklich kommt der Burger wie erwartet daher, wie man sich eine Bratwurstsemmel-Miniatur vorstellt: keine Offenbarung, aber auch keine Enttäuschung, ganz ordentlich. Mein Testexemplar hatte aber etwas wenig Sauce, was das ganze zu einem eher trockenen Vergnügen machte.

Burger-Fazit: Essbar. Angesichts des Preises und der geringen Größe bieten aber die in der selben Bulettenbudenkette deutlich günstiger angebotenen Hamburger-Variationen mit Käse bzw. Huhn das bessere Preis-Leistungsverhältnis, meiner bescheidenen Meinung nach. Mit fast zwei Euro spielt der Burger auch in einer Liga, bei der in München starke Konkurrenz aus der traditionellen Mitnahme-Gastronomie herrscht. Dieses Prachtexemplar einer Leberkässemmel meines Hausschlachters war zum Beispiel nicht nur deutlich nahrhafter, sondern auch noch preiswerter.

Gestern, im Stadion

Ein Tondokument. Vom zweiten Tor gibt es leider keinen Mitschnitt, ich war abgelenkt.

Noch was: mehr zum Spiel sagen ich (und André) in der von Max-Jacob Ost betreuten Blogschau von Spox.com. Die ist immer sehr lesenswert, heute aber besonders ((Wenn wohl auch nicht unbedingt für alle, die bei Spox die Blogschau kommentieren … dort wurde das Interview als “überflüssig”, “langweilig”, “kindisch” oder gar als Satire angesehen – und die Interviewten als “übermütige Erfolgsfans”. Nun ja. Ich fand und find es gut.)).

Auf und ab

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*vorläufig

Platzierung des FC Bayern im Uefa-Teamranking von 1974 bis 2010. ((via // via))

Ein Nachtrag Zwei Nachträge:

„Auf und ab“ weiterlesen

Mehr wissen und schweigen

Er weiß viel mehr als er sagt.
Günther Jauch über Jürgen Klinsmann, den Barack Obama (Jauch) des deutschen Fußballs

Klinsmann weiß also angeblich viel mehr als er sagt. Nur gilt das, so meine bescheidene Einschätzung, wohl nicht für seinen ehemaligen Job. ((In diesem Zusammenhang steht aktuell auch was im Kicker))