9. November 2007

Foto: Ecke Bolton
“Die Zuschauer haben das Recht auf die beste Mannschaft. Fußball ist keine Mathematik, die man berechnen kann” (…) “Ich bin stocksauer. Es wäre ganz einfach gewesen, zu gewinnen und weiterzukommen.” [Quelle]
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, unmittelbar nach dem gestrigen 2:2 gegen die Bolton Wanderers. Recht hat er, das war nach den unverständlichen Auswechslungen Hitzfelds ein verschenkter Sieg gegen biedere Engländer, die dann auch brav das Unentschieden in München als “eines der größten Resultate ihrer Geschichte” (sic!) feiern.
Schon die Aufstellung mit den bisherigen Bankdrückern van Buyten, Ottl und Podolski hatte darauf hingedeutet, dass der Trainer das Spiel dazu nutzen wollte, der zweiten Reihe der Bayern-Spieler ein Chance zu geben. Das ging trotz wackeliger Abwehr bis zur 60. Minute noch einigermaßen gut, weil Wirbelwind Ribéry und ein endlich treffender Podolski nach dem 0:1-Rückstand ein 2:1 rausgeschossen hatten. Warum Hitzfeld dann aber bei einer nur sehr knappen Führung ausgerechnet die bis dahin wichtigsten Bayern-Spieler auswechselte, bleibt auch am Tag danach selbst nach den Erklärungsversuchen des Trainers (s.u.) unverständlich.
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8. November 2007
Dass Siemens eine richtig dicke Schmiergeld-Kasse hatte – nach Meldungen vom Donnerstag sind im Konzern inzwischen 1,3 Milliarden Euro an “zweifelhaften Zahlungen” entdeckt worden – kann ich mir ja noch einigermaßen vorstellen. Aber dass der Münchner Industriegigant allein im Jahr 2007 zur Aufdeckung des Skandals für externe Berater, Untersuchungen und Anti-Korruptionsmaßnahmen auch mal eben 347 Millionen Euro ausgegeben hat, übersteigt dann doch mein Vorstellungsvermögen.
NETZEITUNG: Siemens-Skandal erreicht Milliarden-Dimension
31. Oktober 2007

Ausriss: Filmstarts.de
Meintest du vielleicht Jesussaft?
Vorschlag von Filmstarts.de, wenn man auf der Suche nach Informationen über den Film “Jesus Camp” ist. Den selbst vorschlagenen “Jesussaft” kennt Filmstarts.de übrigens auch nicht. Und warum dürfen die mich duzen? Kennen die mich?
Perlentaucher.de schreibt über “Jesus Camp”:
Der Film selbst ist ein Dokumentar-Wischi-Waschi mit suggestivem Soundtrack und halbsubtiler Pseudo-Neutralität. Daran, dass die Einblicke, die einem “Jesus Camp” gewährt, interessant sind, ändert das nichts. Was man zu sehen bekommt, ist astreine Indoktrination, bedingungsloses Einschwören der Kinder auf die Wahrheit, die die Erwachsenen mit Löffeln gefressen haben.
Fazit des Rezensenten:
Es ist eine Welt, in der die leiseste Spur kritischen Denkens methodisch ausgelöscht wird. Und zwar, da von Kindesbeinen an, an der Wurzel. Mithin: ein Horrorfilm, eine Körperfresser-Variation.
Wer sich jetzt als Münchner für den Film bzw. das Filmfestival interessiert, in dessen Rahmen der Film läuft, braucht allerdings ein wenig Geduld, denn erst im März 2008 macht das Festival “Über morgen” Halt in der bayerischen Landeshauptstadt. Für die, die nicht so lange warten mögen: es gibt noch ein paar andere Städte, in denen der Film vorher zu sehen ist.
14. September 2007

Suchbild: Wo ist der Fehler?
Auflösung: Borussia Dortmunds neue Trikots sind da (gezwungenermaßen, da sich der Hauptsponsor umbenannt hat) und darauf ist der oben abgebildete “Champions League-Print” zu finden. Und der enthält einen kleinen, aber entscheidenden Fehler: Das Champions League-Endspiel am 28. Mai 1997 fand in München statt, nicht in Dortmund.
31. August 2007
Das “Poldi” in München, gefunden gegenüber dem Stadion an der Grünwalder Straße – einen Kilometer vom Trainingsgelände des FC Bayern München entfernt. Hieß früher (?) offenbar “A1-Bistro“ (Danke, frank). Vielleicht steigert der Name ja den Bierumsatz. Ob man dort ein Kölsch oder ein Żywiec bekommt?
28. August 2007

Foto: Ostrumänisches Teppichlager von probek
“Schrecken des Alltags”, “ostrumänisches Teppichlager”, “formal so ehrgeizlos wie nur irgend möglich”, “fettleibig”: der Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung beurteilt den Neubau eines Vereinsgebäudes des FC Bayern München an der Säbener Straße.
25. Mai 2007

The wall, originally uploaded by probek.
13. Februar 2007

Augustiner vom Fass, Pfeffer-Rinderlende und Zwiebelrostbraten mit Pommes im Lindwurmstüberl in München. Abschließend Kaiserschmarrn. Nicht teuer und alles sehr, sehr lecker.