Ein historischer Tag [Update]

Ein historischer Tag. Nicht für mich, sondern für den FC Bayern. Jürgen Klinsmann ist heute als neuer Trainer des FC Bayern vorgestellt worden – und selbst die Kanzlerin freut sich. Die Verpflichtung von Klinsmann steht – ähnlich wie schon die Einkaufstour im Sommer – nicht nur für eine neue Denkweise bei der Zusammensetzung des Spielerkaders des FC Bayern, sondern auch für neue Ideen auf der Trainerbank. Klinsmann ist für den FC Bayern wirklich “eine Palastrevolution von innen” – wie ein Kommentator auf AAS schreibt. Für die “Zeit” läutet der Coup von Hoeneß, Rummenigge und Co. gar das “Ende der Ära Beckenbauer” ein. Na ja, abwarten. Ein spannendes Experiment ist es aber auf jeden Fall – und eine mutige und richtige Entscheidung, wie ich finde.

Wer übrigens die Pressekonferenz zur Vorstellung von Klinsmann verpasst hat, kann ein erstes Statement von Jürgen Klinsmann oder auch die komplette Pressekonferenz [Update] online ansehen. Auf der selben Website ist auch das Video der lange vorher geplanten Pressekonferenz von Oliver Kahn zu finden, bei dem er gleich mit seiner ersten Antwort auf eine Reporterfrage staubtrocken klar macht, dass er zum Thema “Klinsmann als neuer Bayern-Trainer” nichts sagen möchte – und damit angesichts der Nachrichtenlage die Journalisten für zehn Sekunden zum Schweigen bringt. Anschließend sagt er natürlich trotzdem noch einiges zum Thema, das meiste aber zwischen den Zeilen. Köstlich.

Zitate des Tages I

Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr viele Raketen verschieße.

Wörtliche Erklärung von Uli Hoeneß, warum er den Abschied von Ottmar Hitzfeld in der Silvesternacht einem Bild-Reporter verraten hat.

Auch schön:

Zweieinhalb Jahre beim Fernsehen, kein Spiel verloren, nach dem Spiel haben die Journalisten immer recht – also, das war auch ein Traumjob.

Ottmar Hitzfeld in derselben Pressekonferenz über seine Zeit als TV-Journalist. (Quelle)

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Ein Widerspruch in sich [Update]

Heute Abend, 20:15 Uhr auf Prosieben: “Die 100 nervigsten Deutschen“, moderiert von Elton, Ingo Appelt und Oliver Petzokat. Nach meiner Rechnung kann die Sendung dann aber eigentlich nur “Die 97 nervigsten Deutschen” heißen.

[Nachtrag: Na also, der Titel hätte nur leicht geändert werden müssen (“Die 99 nervigsten Deutschen – moderiert von Platz 33, 43 und einem, der es nicht mal auf diese Liste geschafft hat”), denn Elton und Oli P. kamen dann doch selbst auf die Liste. Nur Appelt ist offenbar wirklich zu unwichtig.]

Soweit ist’s gekommen

Wer es im Fernsehen verpasst hat (und dazu gehöre ich auch):

Video: Pocher zeigt, wie’s geht (ab 1:30)

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